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29.05.16

Erster Tag zu Hause

Es ist einfach unbeschreiblich. Die erste Nacht wieder im eigenen Bett, war super. Ich habe durch geschlafen. Aber wie meine Frau mir erzählte, das ich wohl im Schlaf meinen Krankenhausaufenthalt verarbeite. Die letzten 5 Tage waren auch wirklich nur noch nervenaufreibend. 
Nun wollte ich es am ersten Tag gleich wissen. Also zum Sportstudio und unsern Enkel angefeuert. Er hatte einen Karate-Wettkampf. Danach mit Frauchen einkaufen. Ich merkte aber schon im Studio das mein Kreislauf anfängt Polka zu tanzen. Und das drückende Wetter machte das laufen an der Luft nicht besser. Wieder zu Hause musste ich erst einmal die Beine lang machen. Ich wollte gleich zu Anfang zu viel und zu schnell. Schnell geht mal gar nicht. Nun werde ich heute Abend mit meiner Frau zusammen eine runde mit dem Hund gehen um mich langsam an das Treppensteigen zu gewöhnen. Im Moment ist das für mich ein Kraftakt.

Die Begrüßung von unserm Snoopy war lustig. Er war bei unserer Nachbarin und seinem Freund Alvin. wir geklingelt, ich stand etwas abseits der Tür so das er mich gar nicht gleich sehen konnte. Er stürmte auf Geli los und lief kurz zurück. Aber dann stürmische Begrüßung. Es hätte sein können das er mich zwar sieht und abschnuppert aber auch nicht weiter auf mich eingeht. Doch das war zum Glück nicht der Fall. Er ist mir in der Nacht kaum von der Seite gewichen und sucht auch tagsüber die Nähe zu mir.

Wie einem so etwas so aus der Bahn werfen kann, hätte ich nie gedacht. Nun heißt es wirklich langsam, zumindest bis alles wieder normal läuft. Ich hoffe nur es dauert nicht zu lange. Doch das liegt wohl auch an mir selber. Ich bin kein Mensch der sich lange ausruht, also denke ich das es schneller geht wieder auf die Beine zu kommen als gedacht.