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09.02.13

Eine neue Schulung

Seit einiger Zeit nehme ich an einer Schulung Teil die sich Integrationsmaßnahme für Rehabilitanden nennt. Das soll helfen uns wieder in die Arbeitswelt zu intigrieren. Wir haben Mathe, Deutsch, Recht, EDV, Bewerbungstraining, Bewegungstraining, Kommunikation und noch so einiges.

Die Auffrischung in Mathe und Deutsch finden wir alle nicht so schlecht, denn so etwas kann jeder brauchen. Auch EDV da zum Beispiel Word und Excel zumal es in die kaufmännische Richtung geht finden wir nicht schlecht, aber nicht jeder kommt damit zurecht und es hat auch nicht jeder einen PC zu Hause.

Letzten Mittwoch hatten wir zum ersten Mal Bewegungstraining auf einer Matte mit Wolldecke liegend in einem nicht geheizten Raum. Das macht sich gut für das körperliche Wohlbefinden wenn man sich auf seinen Körper bei den Übungen konzentrieren soll aber dabei friert. Erst nach der Frühstückspause und einer Tasse heißem Tee dazu noch einer kurzen Diskussion mit der Dozentin welche glaubt kleine Kinder vor sich zu haben ging es etwas aufgewärmt weiter.

Dann unser kreativer Part, da haben wir Wandbilder gestaltet. Wir fragen uns zwar was das mit unserm Neueintritt in die Arbeitswelt zu tun hat aber einen tieferen Sinn wird das schon haben. Es war uns frei gestellt wie wir die Gestaltung vornehmen und welches Thema es sein soll und herausgekommen ist was schönes zu mindest für uns.

Kommunikation ein weitreichender Begriff und genau so vielseitig denn wer kennt das nicht die Verbale und Nonverbale Art sich seinem Gegenüber auszudrücken. Man kann mit Händen, Füßen im Prinzip mit dem ganzen Körper kommunizieren. Das wichtigste dabei wie und vor allem was kommt bei meinem Gegenüber an. Das ist wie bei der stillen Post was ins erste Ohr gesagt wird kommt beim letzten nicht mehr so an wie man es sagte. Und so kann es auch zwischen nur zwei Gesprächspartnern sein. Auf alle Fälle ist das interessant.

Dann die Stressbewältigung, die gehört in den Psychischen Part. Hier teste man wie belastbar man nach einer Erkrankung noch ist durch Tests. Was daran schade ist das ein Protokoll erstellt wird und dies an die Rentenkasse geht. Hier ist die Auslegung des Ergebnisses ausschlaggebend in welche Schublade man gesteckt wird.

Und dann gibt es da noch den ein oder anderen Test, zum Beispiel Baut man aus Schaschlik-Spießen und Strick eine Brücke die man zwischen zwei Stühle spannt. Oder man schneidet mit einem Kattermesser ein Haus aus und muss es zusammen Kleben. Hat schon wer von hamet2 gehört? Das ist ein Test der, so sagte man uns, bei Einstellungen schon vorkommen kann. Er dient der Konzentration, Geschicklichkeit und Ausdauer. (Schrauben zusammen drehen, Nadeln einfädeln, Linien in verschiedenen Längen zeichnen, Serienbriefe kontrollieren, Ausmalen von Formen und so weiter)

Was fehlt, na klar das Bewerbungstraining. Das darf glaube ich bei keiner Schulung fehlen auch wenn es sowas von nervig ist weil man nicht weis wo man sich bewerben soll. Es ist nicht nur das Bewerben auch die Unterlagen. In jeder Schulung wird einem etwas anderes erzählt wie eine Bewerbung auszusehen hat. Im Endeffekt gibt es keine Komplettlösung, man muss für sich selber das Richtige machen mit ein paar kleinen Standard Richtlinien.

Unsere beiden Kreationen, alles 3D.


Ein Test zum testen der Arbeitsweise.


Wie arbeitet man zusammen, redet einer oder kann sich jeder einbinden.


Unsere Hängebrücke musste einem Duden stand halten. Auch hier heißt es: "wie Teamfähig ist man"


Was ich sonst noch so erlebe werde ich jetzt täglich hier zu besten geben.