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31.05.12

Ironie

Wir waren gerade in unserm REWE, als uns eine Frau ansprach und Fragen über unsere Kundenzufriedenheit stellte. Da wir im Allgemeinen auch zu frieden sind weil das Personal freundlich und das Warenangebot gut ist beantworteten wir Ihre Fragen.
Zu Hause angekommen, wurde der Backofen an gemacht um dann die Pommes rein zu tun, welche wir gerade im REWE gekauft hatten. Ihr glaubt nicht was das für Pommes waren. Nur klein geschnibbelte Kartoffelstreifchen, sowas ist uns so lange wie wir diese Pommes Kaufen noch nicht passiert. Muss man auch wenn man ein günstiges Produkt (JA) kauft auch gleichzeitig auf Qualität verzichten? Ich denke nicht, denn das was wir in dieser Tüte hatten waren für uns Kartoffelabfälle. Das war aber noch nicht alles, gestern kauften wir Hähnchenherzen, diese sind laut Datum bis zum 02.06.2012 zu verbrauchen, also wollte ich diese heute für unsern Hund braten. Schon als ich die Packung aus dem Kühlschrank holte wunderte ich mich über die Farbe des Saftes und der Herzen. Nach dem Öffnen der Packung brauchten wir fast unsere Toilette weil unser Mageninhalt nach oben drängte. So ein Gestank kam aus der Verpackung einfach ekelhaft. Wir werden gleich noch in den REWE gehen, da möchte ich schon mein Geld wiederhaben. Oder wie seht ihr das?

Was uns auch noch seit einiger Zeit ins Auge fällt sind die Preise. Von einem Tag zum andern werden Produkte die man ständig kauft und den Preis im Kopf hat bis zu 30 Cent teurer. Denken die das fällt nicht auf? Es heißt immer das Lebensmittel bei uns billig sind, das mag für manchen Artikel zu treffen aber man soll doch die Leute nicht für dumm verkaufen. Man merkt doch schon einen großen Preisunterschied zuwischen Filialen in den neuen und alten Bundesländern. Ein Beispiel wir kauften zwei Scheiben Pizzaleberkäse mit Brötchen und zahlten 8 € da für. Das war der teuerste Leberkäse den ich je gegessen hatte. Geschmeckt hat der Leberkäse aber Gold war da nicht drauf. Das war uns eine Lehre und wir kaufen da keinen Leberkäse mehr ohne vorher nach dem Kilopreis zu fragen.

Aber da von abgesehen, wer ein Haushaltsbuch schreibt wird mir da zu stimmen, viele Preise haben sich fast verdoppelt, was eigentlich ein Unding ist. Für jemanden der mit jedem Cent rechnen muss ist das nicht besonders gut, aber als normaler Mensch kann man leider nicht viel daran ändern oder doch?? 

Wir haben festgestellt das man sich viel zu viel gefallen lässt, meistens aus Unwissenheit und Angst bei Behörten die sitzen ja am längeren Hebel. Das sitzen die nicht, man muss sich nur aufraffen sich zu wehren. 


26.05.12

Balkonien

Was macht man, wenn man nicht flexibel ist bei so einem schönen Wetter? Wir haben unsern Balkon in Schuss gebracht, nun haben wir einen richtig schönen Blumengarten auf unserm Balkon. Da die Aussicht auch noch bei dem Wetter einfach super ist geht man noch mal so gern nach draußen. Jetzt fehlt nur noch ein Sonnenschirm um ein wenig Schatten zu haben weil wir den ganzen Tag Sonne haben.

- unsere Blütenpracht






 - unsere Aussicht


24.05.12

Untersuchung Leipzig

Heute war die zweite Untersuchung von vier. Es ist wirklich immer wieder so das einem riesen Steine vom Herzen fallen wenn einem gesagt wird es ist alles in aller bester Ordnung. So auch heute, meine Blutwerte vom letzten mal sind okay und meine entzündete Brust sieht wieder sehr gut aus. Ich habe mir sagen lassen das solche Entzündungen schon mal auftauchen können bei einer bestrahlten Brust. Es ist dabei immer wichtig schnell zum Arzt zu gehen und nicht ewig zu warten.

Ein neuer Termin steht an vor dem die meisten Betroffenen ein wenig Angst haben. Es muss wieder eine Mammo gemacht werden und ende August ist dann wieder die Klinik dran.

Das war heute richtig ungewohnt ohne mein Schatz in Leipzig zu sein, es war immer so spaßig wenn wir den Bahnhof unsicher gemacht haben. Es ist nach wie vor eine schöne Stadt und wir verbinden sehr viel mit ihr. Ein wenig Wehmut war schon dabei als ich wieder in den Zug nach hause gestiegen bin. Zu mal ja jetzt am WE Gothic-Treffen in Leipzig ist. Wir waren letztes Jahr so begeistert da von das wir dieses Jahr auch dabei sein wollten. Aber wie heißt es so schön erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir lassen uns dann Bilder von Freunden schicken die mitten in dem Getümmel sein werden.

Gruß aus Leipzig 


21.05.12

Guter Ausgang

Heute war ich zur Nachuntersuchung wegen der Entzündung. Es ist alles in bester Ordnung und auch die Blutwerte sind super. Ich muss mein Antibiotikum zu ende nehmen und noch etwas kühlen ansonsten bedarf es keiner weiteren Behandlung. Da ist uns ein riesen Stein vom Herz gefallen. Am Mittwoch geht es zum Quicktest und am Donnerstag wieder in die Klinik zur Untersuchung. Dann habe ich wieder eine Weile Ruhe. Das Portspülen klappt auch super was will man mehr. 
Wo diese Entzündung nun her kam keine Ahnung da für kann es mehrere Ursachen geben aber wenn man vorbelastet ist kann das schon vor kommen. Und dann lieber einmal mehr zum Arzt als zu wenig.

Das letzte Wochenende, war so schön, das man solche Tage immer öfter haben möchte. Aber leider ist das Leben kein Zuckerschlecken und es kommt meist anderes als man denkt. So muss man das Beste aus einer schlechten Situation machen. Mein Schatz hat an den paar Tage jetzt mehr gelitten als ich selber. Klar macht man sich sorgen um den anderen das ist in einer Beziehung auch gut so sonst würde die auch nicht funktionieren. Was aber nicht gut kommt wenn man übervorsichtig und über fürsorglich ist. Ich habe mich schon ein klein wenig genervt gefühlt wenn es hieß "ist sie noch rot, juckt sie noch, ist sie noch sehr geschwollen, darf ich mal sehen". Ich denke es ist für Angehörige sehr schwer das richtige Maß zu finden, denn man selber als betroffene geht ganz anders damit um. Seit meiner Erkrankung denke ich ganz anderes, auch über diese Entzündung. Es wäre aber falsch oder gar gelogen wenn ich sagen würde ich mache mir überhaupt keine Sorgen. Die mache ich mir wohl, nur versuche ich mich nicht darauf ein zu lassen. Wenn ich das tue falle ich in ein Loch und das möchte ich nicht. Andere werde denke "na ja, aber nicht jeder ist so stark". Das hat mit stark sein nichts zu tun, denn das alles spielt sich in unserm Kopf ab. 

Eigentlich sind wir ja auch erst in Panik geraden als mein Schatz sich im Internet schlau gemacht hat was das sein kann. So etwas sollte man nicht tun das zieht einen runder ohne ende, jetzt wissen wir das. Wenn ihr etwas merkt dann geht zum Arzt lasst es Untersuchen. Es kann nur gut oder böse sein. Klar mag man keine schlechten Nachrichten, nur was bringt es einem sich fertig zu machen nur Kopfschmerzen und einen überempfindlichen Magen der durch die Medikamente eh schon angegriffen genug ist. Um so positiver man selber eingestellt ist desto besser ist das für die Genesung.

Für Partner kann ich nur sagen redet miteinander, sagt euch was euch bedrückt nur gemeinsam ist es leichter.


17.05.12

Schreckminuten

Es ist schon komisch, man hat den Krebs fast vergessen auch alle Behandlungen die man durch machen musste und von einer Minute auf die andere wird man zurück geholt auf den Boden der Realität. Heute Morgen nach dem Aufstehen hatte ich eine leicht gerötete Brust keine Schmerzen nichts. So nahm ich an, das ich mich vielleicht drauf gelegt habe und sie so etwas einklemmte. Also schenkte ich dem Ganzen keine Beachtung. Am Nachmittag wollten wir bei dem schönen Wetter an die Luft und so zog ich mich um. Da bei sah ich das meine Brust geschwollen war, zu dem ganzen auch noch die Operierte. Beim anfassen fühlte sie sich gespannt und sehr heiß an. Ja also was machen, ab ins Krankenhaus und einen Arzt darauf schauen lassen. Die Ärztin fragte mich gleich ob ich Fieber hätte, aber das konnte ich verneinen. Sie sah sich die Brust an, tastete leicht ab und nahm Blut. Es könnte eine einfache Entzündung sein was wir auch hoffen. Sollte es bis Montag nicht weg sein, so muss das wohl näher untersucht werden. Ich habe auf solche Untersuchungen echt keinen Bock mehr. Aber mehr erfahren wir dann am Montag. Bis dahin darf ich Tabletten schlucken wo ich eh schon genug von einnehmen muss und schön kühlen.

Letzten Sonntag hatte ich auch so ein paar Minuten, es war mein 44 Geburtstag und just ist mir eingefallen das meine Mutter vor 15 Jahren im Alter von 44 dem Brustkrebs unterlegen war. Man bekommt dann so eine Art leichten Panikanfall und denkt an die unmöglichsten Dinge und zum Schluss sagt man sich, man bist du blöd du hast alles so gut überstanden rede dir nur jetzt nichts ein. Denn die Medizin heute und damals ist ein riesen Unterschied.

Jetzt hoffe ich auf Montag und ansonsten sind meine Nachsorgeuntersuchungen immer gut abgelaufen die nächste habe ich am kommenden Donnerstag und meine hier ansässige Frauenärztin lässt jedes Mal wenn ich zum Portspülen gehe ein Blutbild machen. Ist für mich beruhigend, aber solche bescheuerten Gedanken um die Erkrankung wird man wahrscheinlich nie los bei mir ist es jetzt fast drei Jahre her (im September werden es drei) So genug gesülzt jetzt wird sich auf das kommende Wochenende gefreut und alles andere Verband. 

04.05.12

"Omatag"

Was ist das ein Omatag hier kommt die Beschreibung.

Man nehme ein Enkelchen gerade 21/2 Jahre und zwei Omas. Ist zugegeben eine komische Mischung aber sehr Wirkungsvoll. 
Heute Morgen gegen 7 Uhr bekamen wir Besuch von unserm Enkelchen. Wir hatten uns schon im Vorfeld überlegt was machen wir mit dem Kleinen Stinker. Letzteres Wort "Stinker" musste dann auch erst einmal beseitigt werden, da braucht man schon manchmal eine Klammer für die Nase, und für einen empfindlichen Magen ist das auch nichts.
Auf alle Fälle war zuerst noch ein wenig Ruhe angesagt denn wenn die Omas ihren Kaffee nicht bekommen sind sie unausstehlich. So gab es für den Zwerg eine Runde "Bob der Baumeister" Aber Fernsehen schauen ist nicht Sinn und Zweck also aus die Kiste und auf um die Spielzeugkiste mal wieder so richtig schön aus zu räumen. Da muss man dann mit sehr viel Vorsicht durchs Wohnzimmer damit man nicht auf einen LKW (Truck) tritt und einen ungewöhnlichen Flug hin legt. Aber alles halb so schlimm. 
So gegen 8:30 Uhr ist uns eingefallen zum Bus zu laufen um mit dem Zwerg in die Stadt zu fahren. Die Omas hatten aber nicht berechnet, trotz das der Kleine laufen kann, kommt man nicht so schnell voran. Also ist uns der erste Bus vor der Nase abgerauscht. Es ist immer sehr witzig  wenn man unbeabsichtigt Flucht und die Kleinen sich das dann auch all zu gern einprägen. Okay, der Bus war weg aber er fährt erst eine Runde durch die Siedlung so könnten wir es bis zur Bushaltestelle an der Hauptstraße schaffen. Kind auf die Schultern und los ging es in einen etwas schnelleren Schritt. Den Bus schafften wir auch gut, nur hatten wir zwei Omas bemerkt ... so schnell sind wir noch nie außer Amtem geraden. So war es gut das wir dann im Bus eine weile saßen und uns so zu sagen ausruhen konnten.
Wie schnell man ein Kind ruhig bekommt hat man an der Busfahrt gemerkt, seine kleinen Augen wurden immer größer bei jedem Auto, LKW und Bus der an uns vorbei oder wir an ihnen vorbei fuhren. Am Ziel angekommen ging es zuerst in eine riesen Kaufhalle, das Kind in den Einkaufswagen und los ging die Tur. So viel gelacht haben wir auch lange nicht mehr. Zuerst brauchten wir eine Mütze oder eine Baskcap denn die er dabei hatte war nichts (eher was für Babys) so wurden Hüte anprobiert und der Zwerg hatte seinen Spaß dabei. Bei jeder Kappe die wir ihm aufsetzten fragten wir gefällt die dir, die Antwort lautete "nö" so ging es eine ganze weile zu und gefunden haben wir keine passende. So ging es in die Spielzeugabteilung denn wenn man schon mal mit den Omas unterwegs ist muss man doch mal schauen was es an Autos gibt. So wurde ein Bagger und ein Traktor mit Hänger in den Einkaufswagen gelegt und ab ging es zur Kasse. Schnell noch für jeden einen Duploriegel eingepackt als Wegzehrung und raus aus dem Kaufhaus Richtung MC Donalds. Auf dem Weg dort hin huschten wir schnell noch in den Takko und dieses Mal hatten wir Glück mit einem Baskcap. Neben an war der Zooladen, auch dieser wurde inspiziert vor allem wegen den Fischen.
So, nun hatten wir auch Mc Donalds erreicht und mussten feststellen es gibt immer noch Frühstück hier, das wollten wir nun wirklich nicht. So hatten wir eine halbe Stunde Zeit bis es das normale Tagesgeschäft gab. Nichts wie raus auf die Rutsche. Der Junge hatte seinen Spaß und man fragt sich wie die Zwerge das schaffen Treppe hoch und runder gerutscht am laufenden Band. Aber ich kann euch sagen diese Rutschen haben es in sich. Da kann man nicht mal schnell sein Enkelchen auffangen wenn man vorher die Rutsche angefasst hat ohne mächtig eine gewischt zu bekommen. Ich weis auf jeden Fall fasse ich diese Dinger nicht mehr an. 
- das neue Baskcap
Endlich war es dann so weit und wir konnten unser Essen bestellen und wie soll es anders sein bekommt ein Kind das HappyMeal und so kam das dritte Fahrzeug zu seinen neuen Errungenschaften. Gegessen haben wir drin in der Kinderecke und da war alles andere interessanter als das Essen. 
Nach dem Essen ging es wieder zum Bus und wie soll es anders sein, auch dieser fuhr uns vor der Nase weg. Aber mit dem neuen Bagger war die Wartezeit für den Knirps ganz angenehm, zu mal so viele Autos und Trucks an uns vorbei fuhren das war ja auch sehr interessant.
Wieder im Bus, roch es etwas streng neben uns und wir sagten, da muss aber zu Hause die Windel schnell noch gewechselt werden. Zuerst kam "nö", hab nichts gemacht" aber dann "ja AA raus machen". Zuhause angekommen schnell die Windel gewechselt und ab zum Mittagsschlaf ins Bett und wie soll es anderes sein mit Oma. Ein Buch zum vorlesen musste auch mit ins Bett. Ich glaube aber, die Oma war schneller eingeschlafen als der Knirps. Nach gut 1 1/2 Stunde Schlaf, gab es ein leckeres Eis welches erst einmal im Gesicht verschmiert werden musste.
Mit dem neuen Baker und Hund ging es dann raus an die Luft, bei dem schönen sonnigen Wetter muss man nicht in der Bude sitzen da macht Schaukeln und Karussell fahren mehr Spaß. Nach genügend Frischluft ging es wieder rein und ran an die Hausarbeit wie Staub wischen und Staubsaugen. Da durften auch die neuen Autos nicht fehlen, und so wurden sie schön mit Omas feuchten Reinigungstüchern abgewischt. Das war aber nicht so interessant wie das Betten machen. Es macht einem Kind riesen Spaß immer wieder auf die frisch aufgeschüttelten Decken zu springen und allerlei Unfug zu machen. So kann das Betten machen schon mal eine halbe Stunde dauern. Es geht nichts über ein Kinderlachen.
Noch ein wenig Abendbrot da reichten dem Zwerg die Pommes von McDonalds und schön zurecht geschnittene Gurkenstücke. Als dann die Mama anrief das sie gleich kommt musste natürlich der ganze neue Fuhrpark in eine Tüte, denn die Mutti muss doch sehen was er neues hat. So ging gegen 18 Uhr der Omatag zu ende, wir sind etwas geschafft aber freuen uns schon sehr auf den nächsten Omatag der schon bald da sein wird.