20.01.12

Mammographie

Gestern war ich zum Auftakt für dieses Jahr zur Mammographie. Ich hatte mich schon auf Wartezeit eingestellt, denn in Leipzig waren 1 1/2 bis 2 Stunden kein Ding. Ich saß noch keine zwei Minuten da konnte ich schon zur Untersuchung. Dann noch mal ein paar Minuten warten auf die Auswertung durch die Ärztin und schwups ging die Tür auf und die Ärztin verkündete mir mit einem Lächeln das alles in Ordnung sei. Ich schaute sie ganz verwundert an, denn ich hatte erwartet das jetzt noch ein Ultraschall gemacht werden würde. Ich ging also in das Zimmer, sie drehte sich zu mir und fragte, wollen sie die Bilder sehen. Ich sagte gern und man sah nichts. 
Ein mulmiges Gefühl wird immer bleiben wenn man zu einer Mammo muss, aber man gewinnt mit jeder Untersuchung die positiv verläuft ein wenig mehr Selbstvertrauen zurück.
Heute ist aber auch ein positiver Tag für uns. Unser Enkelchen hat heute Omatag und es macht viel Spaß mit ihm zu Spielen und zu Singen. Man hat ein kleines Deschavue, wenn man mit seinem Enkel spiel, hat man doch "gestern" erst mit seinen eignen Kindern gespielt wo ist die Zeit geblieben. Jetzt liegt der kleine Engel im Bett und schläft. Solche Tage werden noch viele kommen und lassen einen vergessen was man durchgemacht hat. Es ist ein wenig wie bei einer Geburt, der Schmerz den man hat und wenn man das kleine Bündel in den Arm gelegt bekommt ist alles vergessen was mit der Geburt zu tun hatte.


18.01.12

Eingewöhnt

Nach Wochen langen wohnen zwischen Kartons, haben wir uns gut eingelebt. Immer hin sind es nun 2 Wochen die wir in unserer neuen Wohnung sind. Seit heute geht mein Schatz arbeiten und sie ist richtig glücklich. Wir hoffen beide das diese Arbeit länger als 3 Monate hält. 
Am Wochenende ist immer Trubel in der Wohnung, es ist schön Familie um sich zu haben. Unsern ersten Hundefriseurtermin haben wir auch schon gehabt und so kam gleich der erste große Spaziergang zu stande. 

Herrlich ist auch die Aussicht die wir haben, nur kommen bei diesem trüben Wetter nicht so schöne Fotos zu stande aber schaut selber, sogar Regenbogenaussicht. Ich habe hier jetzt auch alles an Ärzten gefunden was ich brauche. Zum Portspülen muss ich nicht mehr extra zu einem Arzt denn das macht meine Frauenärztin gleich mit. Morgen geht es zur Mammo hier im Krankenhaus. Wobei ich mir wünschte dieser Termin wäre schon vorbei. Doch nach dem Besuch bei meiner neuen Frauenärztin kann ich guter Dinge sein, aber es wird denke ich immer ein komisches Gefühl dabei bleiben. Eine Hausarzt habe ich auch und ich kann nur sagen bis jetzt habe ich ein gutes Gefühl was die Ärzte hier angeht. Auch das Klima in den Praxen ist nicht ganz so tiefgekühl wie in Leipzig. Aber wie heißt es so schön man kann nicht alles haben. Mein neues Arbeitszimmer habe ich auch schon eingeweiht. Nun kann ich liegengebliebenes aufarbeiten. Nächste Woche habe ich meinen Termin beim Amt, ich bin gespannt was dabei bei raus kommt. Denn bei dem Termin den wir beide zusammen hatten, kam erst einmal heraus das der Gute Mann nicht für mich zuständig ist, also hätte ich gar nicht mit gemusst. Dann wird man nur weil man aus einer anderen Stadt zu zieht gefragt ob man einen Emigrationshintergrund hat. Ich frage mich wie diese Behörte eigentlich so lange überleben konnte. Da weis eine Abteilung nicht was die andere macht. Bei der Abgabe unserer letzten Unterlagen, ne stimmt ja nicht das ging schon auf dem Postweg zum Amt, da haben wir je eine Ausweiskopie beigefügt. Aber der gute Mann erklärte uns, das von meinem Schatz kein Ausweis vorliege. Auch sonstiger Datenaustausch zwischen Rechnungsstelle und Arbeitsberater (wobei der Begriff nicht zutreffend ist, da man meist an Externe Firmen [Zeitarbeit] vermittelt wird) ist einfach nur ein Witz. Warum können Änderungen von Daten nicht von beiden Abteilungen gleich übernommen werden. Wir wissen das nur eins gut ist, wenn man mit dem Amt nichts zu tun hat und darauf arbeiten wir hin. Der Anfang ist heute gemacht.




Arbeitszimmer
Aussicht

Schlafzimmer

ein Teil vom Wohnzimmer

Arbeitszimmer 2

Hier und da fehlen noch so Kleinigkeiten, aber das wird Stück für Stück. Die Hauptsache ist wir fühlen uns wohl.

04.01.12

So ein Umzug

... alles hat so weit geklappt wir sind gut angekommen. Das Umzugsunternehmen hat schnell gearbeitet und die Sachen von uns auch gut wieder am Bestimmungsort ausgeladen. Wenn man nicht gewohnt ist so viele Treppen zu steigen und vorher auch wenig Sport gemacht hat, merkt man nach so einem Umzug jeden Muskel in den Beinen und im Rücken. Ich habe wahnsinnigen Muskelkater und nach dem Mittagessen bin ich kaum hoch gekommen. Aber wenn ich mir so ansehe was wir schon alles geschafft haben, auch dank gute Hilfe von Familie und Freunden, dann denkt man nicht mehr so an den Muskelkater.
Unsere erste Amtshandlung noch gestern, war die Ummeldung wir sind offiziell Thüringer. Nun geht es morgen hier aufs Amt, da bin ich schon gespannt drauf. Denn so gute Erfahrungen haben wir noch nicht gemacht, lassen wir uns überraschen. In wenigen Tagen beginnt auch für mein Schatz eine neue Zeit. Wir hoffen ganz fest das dieser Arbeitsplatz länger als 3 Wochen oder 3 Monate dauert. Was mich erwartet weis ich noch nicht so recht, aber eins steht fest es ist ein schönes Gefühl wenn man mit strahlenden Augen Oma gerufen wird. Meine erste Handlung wird es sein den Zwerg zum Pamperstanzen zu begleiten. Fragt mich aber nicht was das heißt, das ist auch für mich Neuland. Die nächsten Tage gibt es dann wenn das Wetter mitspielt ein paar Bilder.
Aber auch neue Ärzte stehen auf dem Plan, ich bin schon gespannt ob ich hier auch so eine gute Hausärztin bekomme wie ich sie in Leipzig hatte. Den ersten Termin habe ich nächste Woche und zur Mammo muss ich auch schon in zwei Wochen.

02.01.12

Januar 2012

Nun ist das neue Jahr schon fast zwei Tage alt. Ich wünsche allen ein gutes Jahr und vor allem Gesundheit. Bei uns geht es Morgen endlich nach vielen hin und her mit Sack und Pack in die neue Heimat. Dort werden wir schon sehnsüchtig erwartet. So sind für uns heute die letzten Stunden in Leipzig angebrochen und es regnet ohne auf zu hören. Die letzten Dinge sind verpackt die Küchenmöbel ausgewaschen und wir schauen auf eine schöne Zeit hier in Leipzig zurück. Die ersten paar Tage werden etwas stressig, da sind Behörtengänge zu machen, die Sachen aus zu packen Geli besucht Ihre Arbeitsstelle und für mich stehen die ersten Arztbesuche an. Leipzig ist nicht aus der Welt. Durch meine Nachuntersuchungen muss ich alle drei Monate hier her und da wird dann auch ein Stadtbummel angehängt. Aber wir werden dann auch viel Zeit in unserer neuen Heimat nutzen, damit Geli sie besser kennen lernt, viel zu erforschen und an zu schauen. Ich habe ein gutes Gefühl für das Jahr 2012 für uns beide.