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09.12.11

Jobcenter ...

... diese Behörte. Es ist kein Wunder das so viele Menschen verärgert darüber sind. Seit Wochen warten wir auf eine schriftliche Bestätigung für unsern Umzug und bekommen sie auch nicht nach wiederholter Anforderung ob schriftlich oder telefonisch, es führt kein Weg dazu uns dieses Schreiben von Amtsweg zu zusenden.
Gestern bin ich, weil ein persönlicher Besuch zwecks Antragserklärung notwendig sei, dort hin gefahren und habe 50 € für die Katze aus gegeben. Man ist dieses Jahr nicht mehr in der Lage unsere Unterlagen zu Bearbeiten. Zur Antragsabgabe haben wir auch gleich einen Termin im neuen Jahr bekommen. Wir fragen uns, warum kann ich den Antrag nicht mit allen geforderten Unterlagen per Post zusenden, dann könnte er noch bearbeitet werden? Nun habe ich heute den ganzen Tag damit zugebracht die mir mitgegeben Anträge aus zufüllen und die zugehörigen oder besser gesagt gewünschten Unterlagen kopiert und beigefügt. Die Ironie dabei ist ich habe gestern auch gleich unsern Mietvertrag unterschrieben vor Ort abgegeben. Dort habe ich auch gleich noch ein Schreiben für das Amt bekommen, da wir ja noch für 2 Monate auf das Amt angewiesen sein werden, soll die Miete direkt an den Vermieter gezahlt werden. Nun benötige ich aber für den Antrag auch eine Kopie des Mietvertrages. Das ist einfach alles nur ein Witz, so hofft man und möchte aus diesem Alptraum einfach nur mit einem Fingerschnipsen aufwachen.
Wir werden den Antrag nun mit allem was wir haben doch per Post schicken und dem Amt noch einmal klar machen das der Antrag bearbeit werden muss und zwar noch dieses Jahr, damit wir Geld zum Lebensunterhalt haben. Dazu kommt ja noch, sollte wir die Kaution nicht hinterlegen können spätestens am Umzugstag werden wir auf der Straße sitzen mit unsern ganzen Habseligkeiten.
Wir haben für den Umzug alles gemacht was gefordert wird rechtzeitig gefragt nach Jobs, Termine vereinbart und Gespräche gehalten, die Unterlagen rechtzeitig abgegeben mit der Information eine versicherungspflichtige  Arbeit aufnehmen zu können. Man war auch nicht in der Lage uns mitzuteilen das das Schriftstück vom zukünftigen Arbeitgeber nicht ausreicht. Man wollte einen Arbeitsvertrag sehen. Den haben wir auch umgehend nachgereicht. Aber nichts kommt an positiven zurück.
In so einem Moment, denkt man warum, was haben wir verbrochen das es nicht mal ohne Felsen auf dem Weg gehen kann, einfach zum heulen nur das nutzt auch nichts. Wenn man was erreichen will muss man kämpfen. Wenn ich dann höre wie leicht das Leben ist mit Harz IV dann geht mir die Galle über. Schlimm daran ist das alle Arbeitslosen in einen Sack gesteckt werden selbst die welche sich bemühen ihre Situation zu ändern und letzteren werden Steine über Steine in den Weg gelegt.
So etwas lässt einen die Vorweihnachtszeit vergessen. Wenn ich daran denke wie wir uns letztes Jahr gefreut haben. Aber Weihnachten gibt es ja jedes Jahr wieder und im nächsten Jahr sind wir dann auch nicht nur zu zweit. Aber nun müssen wir wieder warten warten und warten und gnädigst bitten uns doch endlich dieses Schreiben zu zusenden und das anderen Amt (bildlich gesprochen) auf den Kienen liegend anbetteln den Antrag doch noch in diesem Jahr zu bearbeiten es ist echt ein Hohn.


Ich wünsche allen einen schönen dritten Advent.