28.06.11

Die Sonne

Da nun endlich die Sonne raus kommt, zwar wieder etwas zu warm, waren wir Gestern kurzer Hand Baden. Aber nicht einfach so im Schwimmbad nein am Strand. Wie das klingt am Strand und das mitten auf dem Festland. Ne aber es ist war, die Sonne lockte uns dort hin. Nur leider war es zu warm um lange bleiben zu können wir hatten zwar so eine Strandmuschel dabei, aber die Sonne war unerbittlich.

Das Wasser war schööööööööööööööööööön kalt. Man musste sich viel Zeit nehmen hinein zu gehen. Aber es hat einen so herrlich abgekühlt. Schon wenn man mit den Füßen ins Wasser ist konnte man fast das Verdampfen hören, grins.


 Durch den Sand konnte man nur mit Badeschuhen, sonst hätte man sich die Füße Verbrand. (... deine Spuren im Sand ..... grins)



 Und heute hatten wir unsern Termin beim Amt. Über unsere Sachbearbeiterin, können wir uns eigentlich nicht beschweren. Man trifft sehr selten höfliche Angestellte beim Arbeitsamt und eine da von ist sie. Aber ich denke mir diese Menschen machen auch nur ihre Arbeit und für die dummen Gesetzte können sie auch nichts, und so wie es in den Wald rein schallt kommt es zurück. Wir haben uns über eine Stunde gut über die uns wichtigen Themen unterhalten können. Nun müssen wir sehen wie es weiter geht. Auf alle Fälle Schulbank drücken denn auch in unserm Alter sollte man sich Weiterbilden denn die Zeit bleibt nicht stehen.

Auf der Fahrt zum Amt, sind eine Menge junge Kids, sagen wir fast jugendliche ein und aus gestiegen. Sie haben die letzten Schultage vor sich. Wie unbekümmert (viele davon), fast noch unwissend was in der Welt vor sich geht und was noch so auf sie zukommen wird. Man macht sich Gedanken darum, wie planen dieses Kids ihre Zukunft. Und schwupps erwischt man sich dabei "was würde ich anders machen, hätte ich die Chance noch mal nur für ein paar Tage jung zu sein". Alt bin ich deswegen auch noch nicht, ich stehe mitten im Leben, habe zwei hübsche Mädchen und einen kleinen Enkel (unser Sonnenschein). 
Aber so ab und an überfällt es einen, zu denken "was wäre wenn!" vor allem mit dem Wissen was man schon erworben hat. Ich denke Fehler würde man wieder machen, bestimmt nicht die selben aber man würde sie machen. Man müsste aber nachdenken darüber was geschieht wenn man die Chance hätte seine Vergangenheit zu ändern. Was geschieht mit der neuen Zukunft, wie wird die dann verändert und ist das dann so wie man sich alles vorgestellt hat. 

Zum Schluss dachte ich nur noch "wie kompliziert", nene da möchte ich doch lieber in der Gegenwart bleiben und mich zurück erinnern an die schönen Dinge die ich erleben durfte. Und Träumen darüber wie mein Leben noch sein wird.

Es ist schwer einen normalen Alttag zu führen mit so einer Diagnose. Zwar ist es schon fast zwei Jahre her das ich operiert wurde, aber es gibt viele alltägliche Geschehnisse und Situationen die einem immer wieder daran erinnern. Es sind dann solche Tage wie Gestern wo man sich die Zeit stiehlt, um aus zu brechen um einfach mal alle Bösen Gedanken aus dem Kopf zu bekommen, die einem Auftrieb geben um nach vorn zu schauen. 
Ich finde es schlimm wenn man nur noch für diese Krankheit lebt, sprich jedes Testergebnis oder jeden Text verschlingt aus Fachzeitschriften die über eventuelle Heilungen oder neue Behandlungsmethoden sprechen. 
Hört auf euch in solche Texte zu flüchten, fangt an zu leben, das ist viel wichtiger. Es gibt noch so viel schönes zu erleben, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind die glücklich machen. Aber wie heißt es so schön "Jede Minute die du im Ärger verbringst, versäumst du glückliche 60 Sekunden".

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