Translate

30.07.11

Monat Juli

Ja nun ist wieder ein Monat zu ende, ein Monat in dem nicht viel passiert ist, aber ein Monat mit Frust. Frust darüber das man wenn man einmal Krank für die Gesellschaft nichts mehr zählt. Aber auch wenn man erst einmal ein bestimmtes Alter erreicht hat ist man nicht mehr wichtig.
Ich rede von Erfahrungen mit dem Arbeitsamt und Arbeitsvermittlern. Wir hatten diesen Monat beide ein Gespräch beim Amt und auch Bewerbungsgespräche in denen es für mich immer nur so ausgegangen ist, das man nicht vermittelbar ist. Da soll man nicht verzweifeln, verzweifeln darüber das man abgeschrieben ist und nichts mehr Wert ist in dieser ach so sozialen Gesellschaft in der sich jeder um sich selber kümmert.

Gestern hatten wir auf der Heimfahrt mit der Bahn ein Erlebnis der unschönen Art. Ein junger Kerl saß nicht weit von uns, er wird ca. 20 bis 25 Jahre alt gewesen sein. Das ist ein Alter wo man denkt das die jugendlichen etwas mehr im Hirn haben als sich nur mit Alkohol die Birne weg zu ätzen. Aber da haben wir weit gefehlt. eine Stadion weiter stieg ein älterer Mann mit Rad ein, man konnte sehen das er kein Deutscher ist. Die Haltung des jungen Mannes wurde immer Aggressiver, und er bewarf den Mann mit Essensresten die er zu vor von seinem Brötchen abgebissen hatte.
Dann begann ein Schauspiel erster Sahne. Direkt vor uns saß ein Junger man und seitlich von uns auch einer. Keiner der beiden war Deutscher, aber von helfen keine Spur der eine Stieg schnellstens aus an der nächsten Haltestelle als die Situation sich zu spitze und der andere ging weiter nach hinten. Es war ein seltsames Bild, es sah aus wie im Zeitalter der Sklavenhaltung. Der ältere Mann gab sich unterwürfig, er sagte immer nur "ich arbeite und zahle Steuern" was den jungen Kerl noch mehr aufheizte. Wo kommen wir hin wenn das kein ende findet.
Aber warum werden junge Menschen so? Ich denke nicht nur das Elternhaus hat damit zu tun. Nein auch unsere Gesellschaft. Die besten Lernbeispiele haben sie von unsern Politikern. Welche Perspektiven haben sie so gut wie keine. In der Schulen regiert Gewalt, Mobbing und die Lehrer haben vor den Schülern angst.

******************************

Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

******************************

Diesen Spruch sollten sich unsere Politiker zu herzen nehmen und endlich anfangen etwas zu ändern als ständig nur Debatten darüber zu führen was sie ändern wollen. 

Aber gestern hatten wir auch ein schönes Erlebnis, in Leipzig ist Ballonfahrer-Treffen. Das einzige was dieses Jahr nicht mit spielt ist das Wetter. So konnten sie gestern nicht starten und so wie es heute aussieht auch nicht. Es regnet seit ein paar Stunden ununterbrochen. Aber hier ein paar Bilder von Brenning, leider hatten wir keinen sehr guten Blick aber es war einfach klasse zu sehen wie die Flammen in den nächtlichen Himmel stürmten.






Bei diesem Brenning stehen einige Ballonfahrer mit ihren Apparaturen (Brennern) im Halbkreis. Mit Musik untermalt werden dann im wechsel die Flammen gezündet. Um so dunkler es ist desto besser sieht es aus.

video

Im letzten Jahr konnten wir ein Meer von Ballons am Himmel sehen. Das war einfach ein klasse Bild. Man hatte fast den Anschein als würden sie sich gegenseitig anstoßen.
Aber es sollte dieses Jahr nicht sein.


video

Wer mehr darüber erfahren möchte ist hier gut aufgehoben und kann vielleicht im nächsten Jahr mit dabei sein wenn es heißt "Gute Fahrt" auf der Ballonfiesta in Leipzig.

Keine Kommentare: