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30.07.11

Monat Juli

Ja nun ist wieder ein Monat zu ende, ein Monat in dem nicht viel passiert ist, aber ein Monat mit Frust. Frust darüber das man wenn man einmal Krank für die Gesellschaft nichts mehr zählt. Aber auch wenn man erst einmal ein bestimmtes Alter erreicht hat ist man nicht mehr wichtig.
Ich rede von Erfahrungen mit dem Arbeitsamt und Arbeitsvermittlern. Wir hatten diesen Monat beide ein Gespräch beim Amt und auch Bewerbungsgespräche in denen es für mich immer nur so ausgegangen ist, das man nicht vermittelbar ist. Da soll man nicht verzweifeln, verzweifeln darüber das man abgeschrieben ist und nichts mehr Wert ist in dieser ach so sozialen Gesellschaft in der sich jeder um sich selber kümmert.

Gestern hatten wir auf der Heimfahrt mit der Bahn ein Erlebnis der unschönen Art. Ein junger Kerl saß nicht weit von uns, er wird ca. 20 bis 25 Jahre alt gewesen sein. Das ist ein Alter wo man denkt das die jugendlichen etwas mehr im Hirn haben als sich nur mit Alkohol die Birne weg zu ätzen. Aber da haben wir weit gefehlt. eine Stadion weiter stieg ein älterer Mann mit Rad ein, man konnte sehen das er kein Deutscher ist. Die Haltung des jungen Mannes wurde immer Aggressiver, und er bewarf den Mann mit Essensresten die er zu vor von seinem Brötchen abgebissen hatte.
Dann begann ein Schauspiel erster Sahne. Direkt vor uns saß ein Junger man und seitlich von uns auch einer. Keiner der beiden war Deutscher, aber von helfen keine Spur der eine Stieg schnellstens aus an der nächsten Haltestelle als die Situation sich zu spitze und der andere ging weiter nach hinten. Es war ein seltsames Bild, es sah aus wie im Zeitalter der Sklavenhaltung. Der ältere Mann gab sich unterwürfig, er sagte immer nur "ich arbeite und zahle Steuern" was den jungen Kerl noch mehr aufheizte. Wo kommen wir hin wenn das kein ende findet.
Aber warum werden junge Menschen so? Ich denke nicht nur das Elternhaus hat damit zu tun. Nein auch unsere Gesellschaft. Die besten Lernbeispiele haben sie von unsern Politikern. Welche Perspektiven haben sie so gut wie keine. In der Schulen regiert Gewalt, Mobbing und die Lehrer haben vor den Schülern angst.

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Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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Diesen Spruch sollten sich unsere Politiker zu herzen nehmen und endlich anfangen etwas zu ändern als ständig nur Debatten darüber zu führen was sie ändern wollen. 

Aber gestern hatten wir auch ein schönes Erlebnis, in Leipzig ist Ballonfahrer-Treffen. Das einzige was dieses Jahr nicht mit spielt ist das Wetter. So konnten sie gestern nicht starten und so wie es heute aussieht auch nicht. Es regnet seit ein paar Stunden ununterbrochen. Aber hier ein paar Bilder von Brenning, leider hatten wir keinen sehr guten Blick aber es war einfach klasse zu sehen wie die Flammen in den nächtlichen Himmel stürmten.






Bei diesem Brenning stehen einige Ballonfahrer mit ihren Apparaturen (Brennern) im Halbkreis. Mit Musik untermalt werden dann im wechsel die Flammen gezündet. Um so dunkler es ist desto besser sieht es aus.

video

Im letzten Jahr konnten wir ein Meer von Ballons am Himmel sehen. Das war einfach ein klasse Bild. Man hatte fast den Anschein als würden sie sich gegenseitig anstoßen.
Aber es sollte dieses Jahr nicht sein.


video

Wer mehr darüber erfahren möchte ist hier gut aufgehoben und kann vielleicht im nächsten Jahr mit dabei sein wenn es heißt "Gute Fahrt" auf der Ballonfiesta in Leipzig.

20.07.11

Spruch



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Der Tag gibt dir, was du aus ihm gemacht zurück, 
Gutes oder Schlechtes.
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(C) B. Staude



Japanischer Garten

.. ja wir haben nicht nur hier in Leipzig schönes erlebt. Auch in Leverkusen gab es schöne und traurige Tage. Heute habe ich Bilder sortiert und lange angeschaut, manch eines davon kann ich immer noch nicht so richtig anschauen, weil einfach alle mit dem Krebs noch viel zu frisch ist. Das sind nicht etwa schlechte Bilder nein im Gegenteil sie zeugen von schönen Tagen, Tagen an denen es mir sehr gut ging, aber denn noch sieht man die Krankheit darauf.

Für Fremde wird das gar nicht so ersichtlich sein, aber ich sehe das. Wenn ich ehrlich bin, versucht man die Zeit zu verdrängen aber das geht irgendwie nicht da es all gegenwärtig ist.


Aber zurück zu den Bildern anfangen werde ich mit Frühling im Japanischen Garten. Der ist im Frühling einfach zauberhaft. Den besuchten wir auch in dem Jahr als ich zu Geli gezogen bin. Das sind dann zum Beispiel Bilder die ich mit etwas Wehmut anschaue. Aber wie wird da immer gesagt die Haare wachsen wieder. Auf den Bildern die ihr hier seht trage ich eine Perücke. Die sah eigentlich schön aus und die Frisöse hat sich sehr viel Mühe gegeben mir die richtige Perücke zu verpassen. Aber ... das war nicht ich. Dieses Zeit ist vorbei die Haare sind gut nachgewachsen zwar noch nicht so lang wie sie mal waren aber das wird auch noch. Genug Gesülzt, ich finde den Frühling eine der schönsten Jahreszeiten und wenn man sieht wie alles neu erblüht bekommt man selber strahlende Augen und vergisst für einen Moment was um einen herum passiert. Wer so einen Moment erlebt, sollte ihn festhalten denn wer weiß wie lange man da von zeeren kann.
Und wenn man so an seine Schulzeit zurück denkt, wird man feststellen das auch bei den Dichtern der Frühling ein lieblings Thema war.

Erinnerung gibt es auch an Spaziergänge an der Wupper zu jeder Jahreszeit hat die eine Stelle des Flüsschens immer einen ganz besonderen Reiz und ich denke, da ist mir ein echt gutes Bild gelungen.
Hier kann man sitzen und einfach dem Wasser lauschen wie es sich durch die Natur schlängelt. Auch ein Platz an dem man super schön seine Gedanken weit weg schicken kann. Manchmal wünscht man sich aber das die Realität nicht so schnell wieder kommt.

Dieses Flüsschen trägt auch traurige Erinnerung auf seinen Wellen mit sich und wird auch immer liebe Gedanken dort hin tragen wo du jetzt bist. Ich habe dich nicht gekannt, sehe aber jeden Tag dein Bild hier im Schrank stehen und höre meinem Schatz gespannt zu wenn sie Geschichten über dich erzählt.
Was mich ärgert, ist das es Menschen gibt die sich lächerlich darüber machen das man trauer um ein Tier empfindet. Dabei sind Tiere insbesondere Hunde bessere Freunde und treuer als Menschen.
Und auch der Herbst gibt dem Fluss ein ganz besonderes Bild, vielleicht könnt ihr euch vorstellen das man da gern Spazieren geht. Auch schlechtes Wetter macht dem Anblick keinen Abbruch.

Nun gab es auch die Zeit vor der Behandlung (Chemo u. Bestrahlung) wo man noch unbeschwerter durchs Leben gelaufen ist. Och man hatten wir einen Spaß bei unsern Einkaufsbummeln (die ja aus Geldmangel eh keine waren). Nie hatte ich einen Hut außer meinen Cowboyhut auf meinem Kopf und schwupp einmal mit Geli durch die Stadt schon waren wir am Hüte probieren. Ich kann euch sagen das war ein Spaß und wie blöd dann Leute oder Verkäuferinnen schauen können, könnt ihr euch nicht vorstellen. Das war ungefähr so nach dem Motto wie könnt ihr so gut gelaunt sein. Manche gehen wirklich zum Lachen in den Keller. Aber da von haben wir uns nicht beirren lassen.

Zu dieser Zeit gehören Ausflüge an den Rhein oder nach Köln auch dazu. Da wurde mir gesagt bitte nichts schlechtes zum Dom sagen. Und was kam mir über die Lippen als wir aus dem Bahnhofsgebäude raus waren ... bitte alle Kölner weg schauen und nicht weiter lesen ... "man ist das Ding hässlich". Ich liebe es ja Schlösser, Burgen und Klöster zu besuchen und kann von mir behaupten das ich schon viele gesehen habe, zu mal es ja in Franken (Oberfranken, Bayern) genügend da von gibt und ich dort 15 Jahre zu hause war. Aber so etwas .... wie der Dom ist mir noch nicht vor die Linse gekommen. Naja, wie heißt es so schön, jedem Tierchen sein Pläsierchen also auch den Kölnern ihren Dom. Da es an dem Tag sehr warm war haben wir uns ein Päuschen an dem Brunnen vorm Dom gegönnt. Aber hier auch mal ein Bild von ein paar Historischen Gebäuden in Oberfranken.


Nun ist erst einmal Schluss mit schreiben, ich muss meine Beine bewegen damit ich nicht so viele Wassereinlagerungen bekomme. Euch einen schönen Tag bei allem was ihr unternehmt viel Spaß.

14.07.11

Nichts Neues

Einen schönen guten Morgen. Ja die letzten Tage waren ruhig. Die Woche hatte zwar mit Aufregung begonnen aber die konnte zum Glück beigelegt werden. Auch der Besuch beim Finanzamt ging gut, aber da kamen wir uns vor als wären wir zu blöd eine Lohnsteuererklärung aus zu füllen. Bei mir würde man sagen typisch blond, aber man hat schon mal einen Hänger und steht auf dem Schlauch das geht nicht nur mir so.
Nun rückt der Tag an dem ich den Knoten in meiner Brust zum ersten mal richtig wahr genommen habe immer näher. 

- zwei Bilder in einem Gedanken versunken
Wenn man so zurück schaut und ich meine Gedanken kreisen lasse kommt immer wieder eine Frage auf  "was wäre wenn" eigentlich möchte ich darüber nicht Nachdenken. Doch seit der Diagnose gehört diese undefinierbare Frage zu meinem Gedankenbild. Immer häufiger erwische ich mich dabei darüber Nach zu denken was wäre gewesen wenn du da anders gehandelt hättest.
Es ist schon eine seltsame Frage die auch so manche Handlungen in Frage stellt (war das richtig oder falsch), aber ich denke diese Frage stelle ich mir nicht alleine. Dabei brauche ich dieses Gedanken gar nicht zu haben. 

Das ist das einzige Foto der ganzen Familie. 


Wenn ich so in meinem Leben zurück gehe war nicht alles schlecht. Ich hatte eine fast unbeschwerde Kindheit und auch meine Jugendzeit war im großen und ganzen nicht schlecht. Klar kann ich nicht darüber berichten was ich alles los gelassen haben so wie andere da für war mein Leben nicht aufregend genug, jeden falls so lange ich noch zu Hause wohnte. Ich war auch kein Mensch der es nötig hatte auszubrechen, sprich jeden Tag Party zu machen. 
Es gab aber auch Tage an denen ich mir wünschte Erwachsen zu sein, um mich wehren zu können. Immer dann wenn meine Mutter mal schlecht gelaunt von der Arbeit kam und es nicht so aussah wie sie es sich vorgestellt hat. Da waren Argumente wie Teppischklopfer oder Gürtel schon mal gefragt. Das gehört aber der Vergangenheit an und die bestand wie schon gesagt nicht nur aus schlechten Erlebnissen.

Aber wieder zurück in die Gegenwart. Und wieder zu der Frage "Was wäre wenn". Da zu kommt nach der Diagnose die Frage "Warum" oder "Warum ich". Klar ist es schlimm so etwas zu bekommen und man fällt erst einmal in ein tiefes Loch, vor allem wen man die ganze Prozedur von der OP, Chemo bis zur Bestrahlung und Antihormontherapie im nach hinein mit machen muss. 
Da ich eine starke Partnerin an meiner Seite habe konnten wir diese Zeit gut hinter uns bringen. Wir haben jeden Tag genommen wie er kam und das Beste daraus gemacht. Und in diesem Zusammenhang kann ich sagen, es war keine so schlimme Zeit. Jetzt werden einige denken "hat die sie noch alle". Ja ich habe noch alle, denn was bringt es mir den Kopf in den Sand zu stecken und zu resignieren. Der Erkrankung kann man zu Leibe rücken und in der heutigen Zeit sind die Chancen es ganz los zu werden sehr gut. (leider gibt es aber auch Ausnahmen und die seien an dieser Stelle ganz lieb umarmt).
Haare nur noch halb so lang.
Man bekommt in den Krankenhäusern bei der Chemo mit welchen Menschen es wirklich schlecht geht und welche nur Aufmerksamkeit suchen. Ja auch bei so einer Erkrankung, aber das zeigt mir das nicht jeder einen Partner/in  oder Familie an der Seite hat die einem da durch helfen. Denen, denen es wirklich schlecht ging die haben nicht gejammert, man hat es ihnen angesehen.
Ich vergleiche die Zeit mit der Schwangerschaft und der Geburt eines Kindes, wenn man es überstanden hat ist fast alles vergessen, wie Schmerz, Tränen.

- kurz vor der zweiten Chemo noch mit Stoppeln auf dem Kopf
     Ja die Tränen, die flossen das erste mal als ich mir meine Haare abschneiden musste, weil ich nicht wollte das ich sie eines Tages auf meinem Kopfkissen liegen sehe. Das war ein Moment den ich nie wieder haben möchte. Da war auch meine Kraft zu ende. Warum ist das eigentlich so? Die Haare sind nicht nur der Schutz vor Kälte und Sonne, sie geben dir ein Aussehen. 
Ich hatte viel mühe mich im Spiegel ohne Haare ansehen zu müssen und konnte mich auch nicht an diesen Anblick gewöhnen. Und wenn ihr so in euch hineinschaut geht es jeder Frau so die das mit gemacht hat. Klar gibt es welche denen scheint das wenig aus zu machen, sagen wir äußerlich, denn wie es in ihnen drin aussieht weiß keiner.


- mit Perück
Und dann erst noch diese Perücke. Man hat da zwar etwas auf dem Kopf aber das ist man nicht selber. So zu mindest habe ich das tragen der Perücke empfunden. Ich sah in den Spiegel uns sagte mir das bin nicht ich.

Aber all das ist Vergangenheit und doch wieder nicht, denn durch meine täglichen Medikamente und die vierteljährlichen Untersuchungen gehört es nach wie vor zu meinem zu unserm Leben dazu. 

Wisst ihr was mich am meisten geärgert hatte in dieser Zeit??
Mein Schatz wurde gefragt, als man mich das erste mal mit Kopftuch gesehen hatte ob ich zum Islam gewechselt hätte. Da frage ich mich wie blöd man sein kann. Kinder sind auf mich zu gekommen und haben mich gefragt warum ich ein Kopftuch trage und Erwachsene bringen so etwas nicht fertig. Das ist schon traurig. Aber wir leben in Deutschland was will man da erwarten. Hier bleibt bei vielen Dingen die Menschlichkeit auf der Strecke. Darauf werde ich jetzt nicht weiter eingehen sonst wird der Text nie fertig.

Trotz dieser Krankheit habe ich ein Leben und in diesem bin ich nicht allein. Das ist für mich das wichtigste. So kann man in die Zukunft schauen und das Beste aus der Situation machen. Der Spruch "geteiltes Leid ist halbes Leid" ist schon wahr. So jetzt habe ich euch genug voll gequasselt und wünsche euch einen schönen Tag.

10.07.11

CSD Leipzig

Hallo zusammen, nicht das ihr denkt ich bin verschollen, nene. Es gibt ja neben dem Internet auch ein reales Leben das mir wichtiger ist. Das sollte für jeden wichtiger sein denn ein PC kann dich nicht in den Arm nehmen oder mit einem schöne Dinge erleben. Leider mussten wir in der Vergangenheit feststellen das es Menschen gibt die voll im virtuellen Leben stecken und das nur weil das reale Leben nicht in Ordnung ist.
Klar bringt das reale Leben nicht immer das was man sich wünscht, vieles da von muss man sich selber erarbeiten und dazu gehören Freunde die einem der PC auch nicht geben kann. Aber auch Krankheit und Not bringt das reale Leben oder aber nur Missachtung weil man nicht so ist wie die "normalen Menschen".

Wer ist aber normal? Menschen die behaupten normal zu sein weil sie über andere her ziehen sich über allen Mist und Teufel beschweren. Oder Menschen die ganz ruhig sind und alles in sich hinein fressen. Dann gibt es noch die, welchen mit dem Mund immer vornweg sind aber wenn es darauf ankommt etwas zu tun sind sie krank oder haben urplötzlich Termine. Wie definiert man "Normal"?

Für uns Deutschen ist es normal Eisbein mit Sauerkraut zu essen, für Franzosen sind es die Froschschenkel oder Schnecken die wir ja als normale Menschen nicht essen würden. Und so könnte man die ganze reihe über das "was ist normal" weiter führen.

So waren wir am Wochenende auf dem CSD in Leipzig. Wer nicht weiß was CSD heißt:

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Die Feiern der Christopher Street Day-Veranstaltungen erinnern an den 27. Juni 1969 in New York. An diesem Tag setzten sich erstmals Transvestiten, Schwule und Lesben in der dortigen Christopher Street gemeinsam gegen staatliche Willkür und gewaltsame Übergriffe der Polizei zur Wehr. Schmelztiegel war die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street. Daher auch der deutsche Name Christopher Street Day.

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Es trafen sich Schwule, Lesben und Transsexuelle auf dem Nikoleiplatz. Dazu kamen auch viele die nichts mit diesen Lebensarten gemein hatten um gemeinsam zu Demonstrieren, das wir auch Menschen aus Fleisch und Blut sind und keine Monster. 
Schwarze Schafe gibt es in jeder Gesellschaftsordnung egal wo her man kommt oder wie man lebt. Es wäre nur schön wenn man an statt den Mund auf zu reißen und alles was man nicht versteht zu verachten und nieder zu machen Nächstenliebe übt so wie es ein Buch wünscht und es viele auch predigen.
Ich möchte hier und jetzt nicht näher auf dieses Buch eingehen aber ich denke einige wissen welches ich meine und wer dem Lauf der Geschichte ein wenig folgt weiß wie viel Elend damit verbunden ist. Ich gönne jedem seinen Glauben, ein Dach über dem Kopf, etwas zu Essen auf dem Tisch, Gesundheit und Wohlergehen. Da für wünsche ich mir respektiert zu werden als Mensch und nicht wegen meiner Lebensweise verurteilt zu werden.

Beispiel:

Unfall du bist schwer verletzt, ein Auto hält und freiwillige Helfer steigen aus. Fragst du da zu erst "he bist du schwul oder lesbisch". Nein das macht keiner denn jeder ist froh wenn einem geholfen wird egal wie er lebt.   
Durch Zufall habe ich beim überqueren des Nikoleiplatzes eine ältere Dame mit bekommen, welche sich in einem Ton über das was auf diesem Platz los war mit einem älteren Paar unter hielt, der nicht mehr schön war. Warum muss das sein, kann man nicht aufeinander zu gehen und fragen z. B. "wie kommt es das du so bist?" muss man da gleich ausfallend werden. 
Solche Menschen gibt es leider noch sehr viele, gehen in die Kirche wie es ein braver Christ nun mal tut, aber das was dort gepredigt wird vergessen Sie wenn Sie das Kirchtor hinter sich schließen beim verlassen.

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Aber nun nach Leipzig, es waren auch schwule und lesbische Polizisten hier, das zeigt das in jeder Berufsschicht Schwule und Lesben sind. Es war im großen und ganzen ein schöner Tag, auch wenn man zwischen durch den Eindruck hatte die Welt wolle unter gehen beim Blick in den Himmel.
Was aber lächerlich war, ist die Tatsache das der Demo Auflagen erteilt wurden von der Stadt. In keiner Stadt welche den CSD begeht gab es das bis jetzt. Das zeigt das die Stadt auf eine Art tolerant sein will, aber auf der anderen Seite dem ganzen eine Grenze aufzeigt. Nach dem Motto "soweit, aber nicht weiter". Wo bitte ist da Toleranz. Entweder ich stehe hinter einer Sache als Stadt oder ich lasse es sein. Aber genau so eine gespaltene Haltung bringt die Seiten gegeneinander auf. Denn wer geht denn Wählen ?????? nicht nur die "normalen" Menschen auch Schwule und Lesben.

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Hier ein paar Bilder zum CSD in Leipzig.





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06.07.11

Mammograpgie

Heute war wieder ein Termin den man nicht gern mit macht. Also eins weiß ich, hier ist man es nicht gewohnt höflich zu sein. Wir standen am Empfang der Radiologie geschlagene 30 Minuten. Drei Damen saßen da und fertigten in einem schlimmen Ton die Leute ab. So etwas unhöfliches vor allem älteren Menschen gegenüber habe ich noch in keiner Praxis erlebt.
Dann ab ins Wartezimmer und gewartet, gewartet und gewartet. Dieses Warten ist so schlimm und das ging ja dann noch weiter. Nach dem die Brust untersucht wurde, musste ich in diesem kleinen Raum (Umkleide) warten, warten, warten bis die Ärztin kam und die Brust abtastete. Das schlimme ich dachte ich habe Fräulein Rottenmeier vor mir so hat die geschaut. Und nach dem Abtasten ging es wieder in den äußeren Wartebereich in dem ich wartete um bei Ultraschall aufgerufen zu werden. Bei Ultraschall zeigte die Ärztin das erste mal menschliche Regungen und teilte mir in einem netten Ton mit das keinerlei Knoten oder sonst der gleichen zu sehen ist. Also alles in Ordnung. Der Stein der da runder fiel, war schon kein Stein mehr sondern ein Fels. Jetzt habe ich bis in den August erst mal Ruhe vor diesen Untersuchungen. Lediglich jeden Monat einmal zum Quick. Jetzt erst mal schön ausruhen und heute Nachmittag wird klar Schiff gemacht.

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05.07.11

Ja ja von WEGEN der hat nicht GEBOHRT bei dir vieleicht nicht aber bei mir!!!! und ich habe aua gerufen aber du bist nicht gekommen und hast Ihn verprügelt obwohl du es versprochen hast..
Aber lieb dich Mausi

Zahnarzt

... gut überstanden, so nach dem Motto "er hat nicht gebohrt". Man war das ein Vormittag, erst schnell eine Tasse Kaffee getrunken dann schnell zum Zahnarzt und da wir ja sportlich sind das ganze zu Fuß. Wir waren beide heute dran, warum hat man immer so ein komisches Gefühl wenn man zum Zahnarzt muss?
Aber wir haben es überlebt und der Zahnarzt lebt auch noch. Dann schnell nach Hause da ich die Überweisung für die Klinik vergessen hatte und mit der Bahn ging es dann in die Klinik um mir dort eine Überweisung zu holen für die morgige Mammo. Morgen der Termin bereitet keine Schmerzen so wie beim Zahnarzt heute aber er ist schlimmer.
Mein Standpunkt die sehen nichts es ist alles in Ordnung, so werde ich morgen dort hin gehen und wer wird mich begleiten ... mein Schatz geht mit.

Hier noch eine kleine Botschaft an Diejenige welche immer noch versucht uns auseinander zu bringen, unterlasse deine dilettantischen Versuche du schaffst es nicht. 

02.07.11

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr waren wir um diese Uhrzeit auf dem Weg nach Leipzig. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Wir haben schönes und auch weniger schönes erlebt, aber uns auch richtig gut eingelebt.

Einen gesamten Rückblick habe ich auch schon auf geschrieben.  Hier!!!
An das Jahr vor Leipzig möchte ich mich eigentlich gar nicht mehr erinnern, aber es gehört zu meinem Leben dazu. Dank einer phantastischen Frau an meiner Seite, die in jeder schlimmen Situation während der ganzen Behandlungen bei mir war, habe ich das alles gut überstanden.

Jetzt hoffen wir auf ein weiteres schönes Jahr hier in Leipzig, und auch mal positive Ereignisse. Das soll nicht heißen wir hatten nur negatives erlebt, nein so ist es nicht. Wir haben es geschafft aus jeder noch so Ausweg losen Situation immer noch etwas schönes zu machen. Es bringt ja auch nichts den Kopf in den Sand zu stecken, da kommt man nicht weiter und es zieht einen runter. So etwas können wir nicht brauchen.

Aber wenn ich bedenke was wir heute vor einem Jahr für Wetter hatten, Sonne, Sonne ohne ende. Es war drückend heiß, die Männer kamen ganz schön ins Schwitzen als sie unsere Sachen rein trugen. Zum Glück war es hier nur das erste Obergeschoss und nicht wie in Leverkusen der vierte Stock. Nach Wohneinheiten die dritte Etage aber da ganz unten Geschäfte waren mussten wir also in die vierte Etage. Das war schon bei meinem Einzug Hammer da es der heißeste Tag war und wir kurz vor einem Gewitter standen. Also könnt ihr euch vorstellen was wir da für Temperaturen hatten. Kein Lüftchen brachte Abkühlung und wir sahen alle aus wie die Feuermelder. Das sind solche tage die man nie vergessen wird.

Jetzt geht also ein weiteres Jahr los, mal sehen was es bringt.




01.07.11

Ich komme ....

von diesem Thema nicht runder. Gestern als wir einkaufen waren hat sich uns ein Bild geboten .. ne ich muss immer noch den Kopf schütteln. Eine junge Familie Vater, Mutter und zwei Kleinkinder. Wir dachten wir sehen nicht recht, gleich nach dem Einkauf mussten die erst einmal gemeinsam ein Bier kippen und das auf der Straße und die Kinder dabei. Der eine kleine Kerl langte immer nach der Bierflasche und wenn ich mich recht erinnere ... möchte ich eigentlich gar nicht, hat die Mutter dem anderen die Bierflasche an den Mund gehalten.

Was soll aus diesen Kindern mal werden, wenn sie durch ihre Eltern in diesen Sumpf gezogen werden. Spricht man solche Eltern dann darauf an, werden sie noch pampig. Ich denke eine vollkommene Welt wird es nie geben, aber muss so was wirklich sein, kann man sich als Erwachsener nicht zusammen reisen. Es ist schon schlimm zu sehen wie sich Eltern an Festen mit ihren Kindern an der Hand die Kante geben, oder die Eltern herum laufen wie Zombis (durch Drogen) und im bei sein der Kinder sich ihr Zeug rein ziehen. Denken wir nicht länger darüber nach, denn sonst rege ich mich gleich wieder über die Herrn und Damen in Berlin auf die sich ja gestern wieder von ihrer schönsten Seite gezeigt haben.

Frau Merkel soll abdanken, laut einiger Politiker. Man muss sie nicht mögen die Frau Merkel, aber was denken die anderen Politiker, das Frau Merkel die Scheiße die Jahrzehnte vorher schon begonnen hat mit einem Fingerschnippen weg macht. Welche der vorangegangen Kanzler hat je im Ausland so viele Auszeichnungen erhalten wie sie, ich denke keiner. Nur man kann nicht erwarten das die Missstände von Heute auf Morgen weg sind. Die Politiker welche jetzt am lautesten schreien, haben auch keinen Plan wie alles besser werden soll.

Der Schock vom Portspülen ist verdaut, aber als ich das Pflaster abmachte oh weh ... das sah aus wie Sonnenbrand und tat auch so weh wenn ich Wasser darüber laufen lies beim Duschen. Ich sollte mir beim Nächsten mal, keines mehr drauf machen lassen. Aber die Ärztin meinte es ja nur gut. So mal sehen die Stadt bietet ja jedes Wochenende ein Ereignis mal den Veranstaltungskalender durchsuchen ob sich nicht ein Ziel findet.
Nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende, genießt die Sonne soweit sie sich durch die Wolken schieben kann.