01.06.11

Hallo und...

... guten Tag zusammen. Gestern war meine Heimreise, und was soll ich sagen "gut zu Hause angekommen".
Gegen 5 Uhr  morgens war ich hell wach, und das nur weil ich im Zimmer ein paar ungebetene Gäste hatte summende kleine Ungeheuer da war nichts mehr mit schlafen. Ich hätte denen jeden Flügel einzeln raus zupfen können. 
Da ich nicht mehr schlafen konnte nutze ich die Zeit um das Zimmer auf zu räumen und meine restlichen Sachen in den beiden Koffern zu verstauen. So hatte ich zur Bahnfahrt nur meine Handtasche, das Leppi und einen riesigen Beutel. Der Beutel war fast so schwer wie einer der Koffer. Warum hatte ich mehr Handgepäck .... keine Ahnung. 
Mein Frühstück konnte ich so gegen 7 Uhr auch in Ruhe genießen, dann ging es mit einem Wagen für die Koffer wieder aufs Zimmer. Bis 8:30 Uhr hat man Zeit das Zimmer zu räumen und da mein Taxi zum Bahnhof schon 8:20 Uhr fahren sollte packte ich die Koffer auf den Wagen. Nach dem ich meine Schlüssel und meine Trainingsmappe abgegeben hatte konnte ich noch ein wenig im Forie mich seelisch und moralisch auf die Taxifahrt vorbereiten, welche ja hier hoch nicht so positiv ab lief.
Pünktlich 8:20 Uhr stand das Taxi vor der Tür und es war der selbe Fahrer der mich auch schon von Suhl hier hoch gefahren hatte. Mit viel Konzentration und Atemübungen habe ich die Fahrt zum Bahnhof die immer hin 45 Minuten dauerte überstanden.
Die Fahrt von Suhl nach Erfurt war Problemlos. Eigentlich wollte ich meine Augen ein wenig zu machen aber das ging gar nicht. Eine Gruppe junger Mädchen, erzählte sich gegenseitig welche Horrorfilme sie schon gesehen haben und was darin geschieht. Ich dachte nur so bei mir, andere Probleme habt ihr nicht. In Erfurt angekommen, musste ich mich erst einmal durchfragen wie ich vom Gleis 8 zum Gleis 8 komme. Ne da ist kein Schreibfehler. Angekommen bin ich an Gleis 8 a und der ICE fuhr vom Gleis 8. Das ist so bescheuert gewesen, da ich einfach nur auf dem Bahnsteig wo ich ankam gerade aus weiter laufen musste.  Und was man auch nicht machen darf, Personal fragen. Die Blicke der Zugbegleitung mal in meinen Worten erklärt " .. was will die denn von mir, muss ich da jetzt antworten, wenn die Freundlichkeit erwartet hat die sich aber geschnitten" und mit dem Blick dachte ich echt "Boden tue dich auf und verschlinge mich". Sie konnte sich aber denn noch dazu durch ringen mir zu sagen das ich einfach nur gerade aus gehen müss. Ich dachte mir nur armes Deutschland, eigentlich müsse man ein Gesetzt raus bringen das Angestellte der Bahn nicht ansprechen darf, vor allem nicht wenn man Fremd auf dem Bahnhof ist. Aber solche Menschen sind zum Glück die Ausnahme.
Das Wirrwarr ging noch weiter, der Zug hatte wie eigentlich jeder ICE eine Wagenreihenfolge und so wusste ich wo ich einsteigen musste um meinen Platz zu bekommen. Ja, weit gefehlt kurz bevor der Zug einfuhr kam die Mitteilung das zwei Wagen der ersten Klasse nach hinten verschoben wurden und da für zwei andere nach vorn und der Zug war gekoppelt. Schöner Mist dachte ich wo muss ich da jetzt in den Zug? Zug kam und dann musste es schnell gehen, ich lass am Wagen das es zweite Klasse war, aber das Bortbistro kam noch vorher, so bin ich in das Bortbistro um in die Zweite Klasse zu kommen. In der Zwischenzeit fuhr der Zug los. Ich durch das Bistro, geschaut was für eine Wagennummer das war 32 u.p.s. ich musste in 22, und in welche Richtung jetzt weiter laufen. Ich lief Richtung Lok, da stand dann auch eine Zugbegleitung und ich traute mich kaum zu fragen durch das erlebte vom Bahnsteig. Aber ich nahm allen Mut zusammen und fragte ganz vorsichtig und höflich wo denn der Wagen 22 sei. Ganz große Augen schauten mich jetzt an, so ungefähr können sie nicht lesen, dann kam die Worte "genau die andere Richtung". Ich fragte dann vorsichtig weiter, wie ich dort hin komme. "Ja umsteigen können sie nicht mehr der Wagen 22 ist im anderen Zug." Das ich nicht mehr umsteigen konnte wusste ich auch immer hin fuhr der Zug schon. Die Zugbegleitung zeigte dann auf zwei Sitze im Abteil und sagte hier können sie sich setzten und auch bleiben da die Plätze nicht Reserviert sind. So hatte ich wenigstens einen erste sahne Fensterplatz und das auch noch mit Tisch.
Da ich nun in einem andern Abteil saß, wollte ich meiner Süßen sagen das sie nicht so weit nach hinten laufen muss wenn der Zug einfährt, aber am andern Ende ging keiner ran. Ich dachte vielleicht hört sie es nicht durch den Lärm im Bahnhof.
Nun wurde nach einer Stunde Fahrt angesagt das wir in wenigen Minuten im Bahnhof einfahren. Ich war aufgeregt wie bei meinem ersten Besuch bei Geli in Leverkusen und konnte es nicht erwarten aus zu steigen. Als wir einfuhren habe ich sie schon am Bahnsteig fast ganz außen stehen sehen. Ups dachte ich, sie wird sich jetzt einen Wolf suchen. 
Ich raus aus dem Zug und noch einmal versucht anzurufen, aber wieder keine Geli am anderen Ende. Nun die Überlegung, bleibe ich hier stehen oder laufe ich ihr entgegen. Nach dem sich die Menschenmassen gelichtet hatten, kam mein Schatz mir entgegen. Es war so schön sie wieder in dem Arm nehmen zu können. Jetzt musste ich nur noch zu Hause unsern Zwerg begrüßen und das war eine stürmische Begrüßung.





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