10.05.11

Tag 1

Heute war ein langer Tag, morgens 6:30 aufgestanden. Schön in Ruhe einen Kaffee getrunken meine restlichen Sachen gepackt und dann ging es gegen 8:00 Uhr zur Straßenbahn. Der Zug fuhr erst gegen 9:11 Uhr aber so konnte ich mit meinem Schatzel noch schnell in aller Ruhe Frühstücken im Bahnhof.

Der Zug fuhr pünktlich ab, aber zuvor freute ich mich auf einen schönen Fensterplatz da ich ja eine Platzreservierung hatte. Hm ... bustekuchen ich hatte einen Fensterplatz aber mit mittelbalken, genau zwischen zwei Fenstern. Der Zug war schon fast am fahren und ich freute mich erneut das keiner neben mir sitzt und wollte mich gerade breit machen. Da schob sich ein älterer wohlbeleibter Herr durch den Gang und hilt genau bei mir an mit den Worten, habe meinen Platz gefunden. Normalerweise habe ich nichts gegen wohlbeleibte menschen, aber dieser Herr hätte zwei Plätze buchen sollen, denn ich musste mich schön in die Ecke pressen um mich noch bewegen zu können ohne ihn an zu rempeln. Die Fahrt gestaltete sich komisch, von meinem Buch las ich gerademal 4 Seiten dabei ist es spannend (Tode lügen nicht) der mann neben mir schaukelte in seinem Sitze vor und zurück weil er wahrscheinlich nicht lange sitzen konnte, das regte mich auf.
In Erfurt stiegt ich dann aus und wechselte die Bahn. Das war auch so ein Ding. Erst einmal waren zwei Züge angeschrieben die zur gleichen Zeit von dem Gleis los fahren sollten. Ich bin in keinster Weise auf die Idee gekommen das zwei Züge gekoppelt waren. Da musste mich erst eine Mitfahrende aufklären. MaStrecke nicht alle Tage also woher sollte ich das wissen. Ich konnte aber dann auf dem Bahnhof wo die Züge getrennt wurden gut umsteigen.
Das Umsteigen, als ich in das Abteil trat wollte ich gleich wieder raus, schlimmer als im Kindergarten benahmen sich eine Gruppe älterer Herrn die wohl alle zusammen Urlaub machten. Es war eine Wohltat als diese Ausstiegen, und so konnte ich den Rest der Strecke in Ruhe genießen, zumal ich dieses Mal auch einen schönen Fensterplatz hatte.
In Suhl angekommen, ging ich erst einmal geradewegs auf die Information zu um zu fragen wie ich jetzt zu meinem Kurort komme. Hinter mir hörte ich eine Mann eine ältere Dame fragen, "sie wollen nach Masserberg?" ja" da hatte sich meine Frage für die Information erspart. Das Taxi war für mich und die ältere Dame extra bestellt weil wir zu einer Zeit ankamen wo der Tranzfährbus nicht fuhr.
Die Fahrt mit dem Taxi gestaltete sich für mich grauenvoll. Das erste Stück war noch einigermaßen gut bis zu dem Punkt als ich merkte das ich ganz schnell auf Toilette muss. Es war schon peinlich dem Taxifahrer zu fragen ob er mal anhalten könnte aber ich hielt es noch ein wenig aus. Das war noch nicht mal schlimm, mit einem Mal wurde mir schlecht, ich merkte wie mir die Farbe aus dem Gesicht wich und ich zu zittern anfing. Der Taxifahrer fragte mich ob ich noch 10 min. aushalten könne. Also die Klimaanlage vom Taxi auf mich gerichtet und schön Atemübungen gemacht, solche wie man den Kindern die man im Auto sitzen hat erklärt wenn denen schlecht wird während der Fahrt. Ich konnte noch etwas aushalten. Die älter Dame musste zuerst raus und so konnte ich da schon mal das erste Problem beseitigen ....... Toilette ich komme ...... Danach ging es mir schon etwas besser, keine drei Min. fahrt waren es bis zu meiner Reha-Klinik. Nichts wie raus aus dem Taxi. Das einem solche Höhenunterschied so zu schaffen machen können, hätte ich nicht gedacht. An der Rezeption zitterte ich immer noch und man machte mir den Vorschlag erst einmal etwas zu essen. So kam ich gleich in den Genuss das Mittagessen zu testen. Brokkoliauflauf und Kartoffeln, war recht schmackhaft und so nach und nach bekam ich auch wieder Farbe im Gesicht.
nach dem Essen wieder zur Rezeption und dort waren meine Taschen und Koffer schon auf einen wagen gepackt worden. Eine nette Dame begleitete mich auf mein Zimmer und gab mir schon so die ersten Hinweise und Tipps.
Jetzt ging es ans Koffer auspacken, und vorallem erst einmal telefonieren mit meinem Schatz. Es kam dann eine Schwester vom Pflegepersonal mit dem ersten Teil meiner Unterlagen wo schon die ersten Termine drauf standen. Der erste war gegen 16:30 Uhr mit der Ärztin zwecks Aufnahemuntersuchung und der zweite Termin war das Labor die Aufnahme durch das Pflegepersonal. Dort bekam ich auch gleich einen Becher verpasst den ich morgen früh gefüllt wieder dort abgeben muss.
So ging der Tag eigentlich wie im Flug vorbei und ich bin kaputt und nur noch müde. Morgen Früh klingelt mein Wecker auch schon 6 Uhr. Und was dann alles passiert gibt es morgen Abend zu lesen.

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