08.12.10

Kein Falithrom

Ich werde dieses Medikament nicht einnehmen. Nach dem mich die Ärztin etwas über das Medikament aufgeklärt hatte, haben wir uns zu Hause auch im Internet schlau gemacht über das Medikament. Es ist schon komisch von all den Dingen die man da nachlesen kann, sprich Haarausfall, Gewichtszunahme, erhöhtes Risiko am Herzen zu erkranken um nur ein paar zu nennen, hat sie nicht gesprochen.
Mein Immunsystem ist noch nicht wieder vollständig regeneriert, die letzte Infusion habe ich im November erhalten. Und nun soll ich ein Medikament nehmen das mir Angst macht, sogar mehr als die Chemo.
Als ich der Ärztin mitteilte das ich das Medikament nicht nehmen möchte, kam nur Unverständnis. Warum denn, sie wüsste keinen Grund und nichts was gegen die Einnahme spricht. Das warf sie mir boshaft an den Kopf und sagte ja da müsse sie halt mal mit der Krankenkasse telefonieren wegen der Clexane. Und das es schade wäre um die Zeit die sie für mich aufgebracht hat, wegen des Gesprächs.
Ich weiß von dem Hämatologen das ich auch weiter Spritzen kann. Klar war ich froh als ich hörte das ich nicht mehr Spritzen müsse, aber ich werde nach diesen Informationen eine Spritze pro Tag in kauf nehmen.
 Ein Jahr lang habe ich jetzt Medikamente in kauf nehmen müssen, und jetzt wo ich einmal sage nein, ich möchte das nicht nehmen stößt man auf Unverständnis.

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