13.11.10

Geschafft

Am vergangenen Freitag war es nun so weit, meine letzte Herceptin - Infusion ist durch gelaufen. Obwohl es abgelaufen ist wie jedes mal, war es ein wenig anders. Es hing ein befreiendes Gefühl in der Luft. Endlich geschafft, keine Untersuchungen mehr für dieses Jahr und wir hoffen für immer keine Infusionen dieser Art mehr. Jetzt folgen regelmäßig Kontrolluntersuchungen im Januar eine Mammographie der erkrankten Seite und im Februar wieder Echo und EKG.
Wie ich schon erzählt hatte, fühlte ich mich in der Klinik nicht besonders wohl und das ist auch ein Grund warum ich mich freue, denn ich muss nicht mehr in die Klinik zumindest dieses Jahr nicht mehr.
Ein wenig habe ich mit Wassereinlagerungen zu kämpfen aber durch die Massagen haben wir das Gefühl das die auch zurück gehen. Wie wir auch bei der Untersuchung am letzten Donnerstag erfahren haben, kann man das auf die Medikamente zurück führen, das sich aber alles wieder bessert. Im allgemeinen geht es mir gut, bin nicht Bewegungs- Eingeschränkt oder sonst in irgendeiner Weise eingeschränkt.
Aber wenn man dem Schreiben vom Amt folgt, die meine unterlagen jetzt an die Rentenkasse weiter gereicht haben, könnte man annehmen nicht mehr Arbeitsfähig zu sein. Ich finde das überhaupt nicht mehr witzig, Ärzte sagen sie kann nicht Arbeiten und schon ist man weg vom Fenster. Ich bin 42 Jahre und kann sehr wohl arbeiten. Das ich durch die Medikamente nicht mehr so die Bäume ausreisen kann wie mit 20 ist mir bewusst, aber deswegen jetzt nicht mehr arbeiten ne nicht mit mir. Nun sind wir gespannt ob irgendetwas von der Rentenkasse kommt. Nun bin ich aber erst einmal froh das das Amt mich nicht in Kur schickt, nur kann mir das jetzt von der Rentenkasse auferlegt werden. Immer wieder was neues aber nichts gescheites.
Wie das weiter geht werde ich euch erzählen, vielleicht hat ja die ein oder andere auch solche Erfahrung gemacht. 

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