29.10.09

Guten Morgen

Nach den letzten Tagen und Nächten wieder eine an der ich richtig durch schlafen konnte, es ist ein schönes Gefühl ausgeschlafen auf zu wachen. Das einzige was ich noch nicht kann Kaffee trinken. Ich habe immer am Morgen meinen Kaffee und mein Zigarettchen gebraucht (bildet man sich ein), und das gleich auch am Nachmittag, oder mal so zwischen durch.
Komisch, ich komme seit anbeginn der Chemo auch ohne Zigarette aus, klar hat man zwischen durch auch mal so ein Drang an einer zu ziehen oder gar selber eine zu Rauchen, aber ich kann nur sagen lasst es sein.
Auch zu liebe eurer Heilung, was den Kaffee angeht scheiden sich die Geister, denn was ist heut zu Tage noch ohne Risiko genießbar. Es gibt ja auch noch so leckere sachen wie Cappuccino oder Latte, da ist der Kaffee anteil nicht ganz so hoch und der Magen spinnt nicht rum. Gestern hatte ich auch so einen komischen Appetit, beim Einkaufen einen Quark mit genommen, und mir zu Hause einen süßen Quark gemacht und zwar mit einem Puddingpulver (Vanillie) Quark etwas Zucker und etwas Sahne. Das ganze schön vermischen und fertig ist der süße Quark, einfach lecker. Wie ist das bei euch mit dem Essen??
So nun wünsche ich euch einen schönen Tag, macht das Besste aus ihm.
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27.10.09

So Stolz

Ich muß jetzt mal los werden wie Stolz ich auf dich bin, wie du das alles so Meisters.
Wie stark du da durch gehst, das du so offen über all das Spichst das du dich nicht unterkriegen läßt. Du bist eine echt tolle Frau und ich bin froh dich an meiner Seite haben zu dürfen.
Mach weiter so meine süße Maus liebe dich

... erstens

kommt es anders und zweitens als man Denkt. Da man nicht weiß, wie es einem Morgen geht, sollte man nicht so große Pläne schmieden, aber da ich es nicht anders gewohnt bin, machte ich mir trotz allem Pläne, die ich leider über den Haufen werfen musste.
Ich bin begeisterte Hobbyschneiderin und habe noch so viele Dinge im Kopf, die ich umsetzten möchte. Aber ich lasse mich nicht entmutigen, da gibt es schlimmeres.

Die Nacht war nicht so gut gewesen, andauernd musste ich auf die Toilette, dann Kopfschmerzen und immer noch geht es meinem Magen nicht gut, gegen die Kopfschmerzen kann man was nehmen muss aber immer alles mit dem Arzt besprechen.
Dabei muss man aufpassen trotz der Übelkeit etwas zu Essen, denn Abnehmen kommt nicht gut, das schwächt das Immunsystem noch mehr. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe ab und an wie in der Schwangerschaft, komische Essensgelüste, esst worauf ihr Lust habt, das ist ganz wichtig.

Mal sehen wie der Tag heute ausgeht, auf alle Fälle jetzt erst mal an meine Nähmaschine.

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Danke für den lieben Kommentar, ich hatte auch Probleme am Anfang darüber zu reden, habe aber bemerkt das es mir wenig bringt alles Tod zu schweigen. Man belastet seine Seele wenn man alles in sich hinein frisst, das die Krankheit ausgebrochen ist kann man nicht mehr rückgängig machen, aber man kann sie sich selber erträglich machen. Lebt jeden Tag, wie er kommt. Es ist schon manches mal witzig zu sehen über was sich Menschen streiten können, über die sinnlosesten Kleinigkeiten. Und zu sehen das solche Kleinigkeiten immer größere Ausmaße annehmen ist beunruhigend. Dabei, wenn man mit offenen Augen draußen Spazieren geht, sieht man viele Kleinigkeiten die einem zum Lachen bringen können oder man sieht Dinge die einem Vorher nie aufgefallen wären.
Solche Momente sollte das Leben jeden Tag bekommen, denn ist man erst einmal Krank, kann es schon zu spät sein.
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26.10.09

Dieses Mal

.. ist es doch nicht so einfach, das Übelkeitsgefühl hält schon ein seit Samstag an, dabei ging es mir am Freitag gut.
Essen geht jetzt auch nicht mehr alles, da mein Zahnfleisch zurück geht, und dabei liebe ich panierte Schnitzel und der Gleichen. Und das heißt auch ganz vorsichtig Zähne putzen. Aber es gibt auch Dinge die ich schon als Kind gern gegessen habe und jetzt auch noch, mancher wird denken die Spinnt, aber Milchreis ist so lecker. Auf alle Fälle verhungern tue ich nicht.
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Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche, und gute Besserung an all diejenigen denen es nicht so gut geht.

23.10.09

Pause

.. nun ist wieder Pause für 2 1/2 Wochen, dann geht es Schlag auf Schlag. Man hat mir auch versichert das die Übelkeit dann nicht mehr so schlimm sein wird da die Dosen kleiner sind und ich muss auch nicht 2 mal hin, so wie bis jetzt, sondern nur einmal die Woche.
Die Auswertung vom MRT bekomme ich auch leider erst nächste Woche, ich hoffe auf ein positives Ergebnis. Es ist immer so nervenaufreibend das Warten.

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Spülung Nr. 3

So heute geht es zur Spülung, die vergangene Nacht war einiger Maßen ruhig nur die Einschlafphase war etwas länger. So extrem rot wie beim letzten Mal war ich heute auch nicht, aber die Kopfschmerzen sind leicht da, mein Magen fühlt sich noch gut, hoffen wir das es heute so bleibt.
Bei dem schönen Frühstück heute Morgen musste ich feststellen das mein Zahnfleisch zurück geht. So heißt es jetzt vorsichtig mit Wattestäbchen die Zähne putzen um das jetzt sehr empfindliche Zahnfleisch nicht noch mehr zu reizen, auch mein Essen muss ich jetzt ändern. Keine knusprigen Brötchen mehr eher Toastbrot und ähnliches.
Nach der Spülung fällt heute auch noch ein Kernspind von meinem Kopf an, da bei der gestrigen Untersuchung eine Schieflage meines Mundes festgestellt wurde die vorher noch nicht so extrem war. Mal sehen was dabei raus kommt.

Dann geht es in 2 1/2 Wochen weiter mit Chemo 12 mal, und das dann wöchentlich, das mit einem zusätzlichen Medikament ein Antikörperpräparat. Auch das ist mit einer weiteren Nebenwirkung belastet, Kribbeln in Händen und Füßen, auch hier gilt es "kann muss aber nicht" auftreten.

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22.10.09

Chemo Nr.3

So wieder zu hause, nach der dritten Chemokeule. Geht es euch auch allen so das ihr müde und kaputt seit, als hätte man wer weiß was gearbeitet! Und kalt ist mir jedes mal, die Übelkeit kam auch gleich wieder nach dem roten Zeugs (hier genannt Gummibärchensaft, grins) und man konnte zusehen wie einem die Gesichtsfarbe entweicht. Jetzt werde ich erst mal etwas Essen nur ein paar Nudeln, die sind verträglich (hoffe ich zu mindest), und dann ein wenig schlafen.
Mal sehen ob ich Morgen auch wieder aussehe wie ein Feuermelder, mit ganz roten Wangen, oh man waren wir da erschrocken. Jetzt wissen wir aber woran das gelegen hat, an dem Kordison.

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21.10.09

Noch ein Tag

.. noch ein Tag, dann gibt es die nächste Chemo. Das ist dann Halbzeit für mich. Komisch ist, man stellt sich immer wieder die gleichen Frage wenn es auf eine Chemo zu geht.

"Wird es dieses wieder etwas besser, wie alles sagen? Oder geht es einem schlechter?"

Wie ist das bei euch, so ohne Haare? Ich hatte eine komische Phase mitten drin, da durch das die Haare jetzt ganz weg sind und nicht mal mehr ein Stoppel da ist, konnte ich mich eine Zeit lang nicht im Spiegel ansehen, sogar mit der Perücke hatte ich das Gefühl, das bin nicht ich, vermieden habe ich in den Spiegel zu schauen, weil ich meinen Anblick einfach nicht ertragen konnte.
Mir ist klar das die Haare wieder wachsen, aber ein richtiger Trost ist das in diesem Moment nicht, man fühlt sich nicht mehr als Frau oder besser gesagt als vollwertige Frau.

Wobei ich mich eigentlich nicht beschweren darf, denn ich verkrafte die Chemo bis jetzt sehr gut, mit meinem Engel an meiner Seite und meinem Hobby. Eine Zeitlang war es auch so das ich keine Lust hatte auch nur irgend etwas zu machen, keine Lust zu Nähen, oder Spazieren zu gehen, man fällt in ein tiefes Loch und hat das Gefühl es wäre Bodenlos. Dann kommt jemand daher und zieht dich ohne zu Fragen und als wäre das selbstverständlich da raus. Ich wünsche jedem der Krank ist so einen lieben Menschen, der keine Fragen stellt und einfach in jeder Situation zu einem hält.

11.10.09

Antwort auf einen Kommentar

Werte Frau   Margarete Schneider-M., Berlin,

sie mögen recht haben das hier Werbung in dem Blog ist, aber damit vermagte ich meine Krankheit nicht, wenn sie es richtig gelesen haben, geht es mir nur um das Breittreten in den Medien. Ich rede auch nicht von mir, denn ich habe Frauen kennen gelernt die es viel härter haben und darüber sollte gesprochen werden.
Es ist nichts dabei ein Buch zu lesen oder Musik zu hören, und wenn ich von mir aus gehe, werden die wenigsten Frauen mit Brustkrebs sich es an tun auch noch darüber ein Buch zu lesen.
Aber denn noch vielen Dank für den Kommentar.

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10.10.09

Ich bekomm so eine Wut ....

Wenn ich im Fernsehen höre oder in der Zeitung lese "Prominente Frau hat Brustkrebs", ich kann es echt nicht mehr hören. Ja es ist schlimm wenn eine Frau das bekommt, aber was ist mit den vielen normalen Frauen die es oft im Leben dann nicht nur mit dem Krebs auch mit ihrer Lebenssituation zu tun haben wer hilft denen, und wer kümmert sich um diese.
Als Beispiel:
Ich habe gerade den Artikel im Internet gelesen von Sylvie van der Vaart. Selbst habe ich eine Diagnose Brustkrebs bekommen und ich kann es echt nicht mehr hören wenn es heißt prominente Frauen machen es vor, man kann es schaffen schreiben vielleicht noch ein Buch darüber wie sie es geschafft haben. Prominente Frauen haben gute und genügend  finanzielle Mittel sich das Leben zu erleichtern, mit Haushaltshilfen, privaten Therapeuten und und und.
Aber fragt mal einer uns, die normale Frau, wir müssen uns durch die Therapie kämpfen und wenn eine Sylvie van der Vaart sagt die Chemo ist nicht schlimm dann lügt Sie. Jede Frau hat in irgend einer Art und Weise Nebenwirkungen und den meisten Frauen geht es nicht gut. Natürlich sehe ich blendend aus wenn ich einen Stylisten und Visagist  zur Hand habe und mir Perücken aus Echthaar leisten kann. Und wenn ich dann auch noch mit meiner ach so guten Heilung Geld verdiene, geht es mit noch mal so gut. Es ist kein Neid, denn auf diese Frauen bestimmt nicht. Ich finde das profilieren in der Öffentlichkeit und die Reaktionen der Presse und Medien wenn eine prominente Frau Brustkrebs bekommt ungerecht den tausenden die im dunkel auch diese Krankheit haben und sich mit dieser Krankheit viel härter durchs Leben kämpfen müssen, meist noch mit Harz VI und Kindern, dann noch alleinstehend, wer berichtet über diese Frauen? Man sollte anstatt so darüber zu berichten lieber mehr aufklären und Hilfe denen anbieten die sie benötigen. Und der Satz: "sie hat es nicht verdient". Schlimm der Satz, keine Frau hat verdient an Krebs zu erkranken.
Und wie kann man sagen, das nach einem Jahr der Diagnose und Behandlung alles überstanden ist, der Kampf gegen den Krebs kann bis zu zehn Jahren und sogar für den Rest des Lebens dauern. Man hat nach einem Jahr vielleicht die Folgen der Chemo überstanden aber mehr auch nicht.

Wir sind alle ohne etwas auf die Welt gekommen und nehmen auch nichts mit, daran sollten sich manche Prominente und die Medien erinnern.

09.10.09

.. wieder eine Woche geschafft

Diese Woche ging eigentlich gut über die Bühne, nur merke ich das mir schnell die Luft aus geht. Na ja, ich habe bis zur ersten Chemo geraucht, und seit der ersten haben ich zwar mal versucht aber es schnell sein lassen. So kann man sagen die Chemo hat auch noch einen Effekt, man bekommt eine Abneigung gegen Tabak. Aber das hat weniger damit zu tun das man sich nicht überanstrengen darf. Da ja nicht nur die kranken Zellen etwas von der Chemo abbekommen, sondern auch die Gesunden, das heißt der gesamte Kreislauf ist betroffen vom Herz bis Blase, so kommt man schon mal schnell außer puste.
Es schon Ironie, da ich jetzt nicht Arbeite (mein Vertrag ist ende August ausgelaufen) muss ich mich ja beim Amt melden, und da die hier schnell sind einen zu vermitteln, habe ich natürlich eine Einladung aufs Amt bekommen mit der Aufforderung Lebenslauf und so ein Zeug mit zu bringen. Also dort angerufen und Bescheid gesagt, das ich Chemo bekomme und deswegen Krank geschrieben bin, die Krankmeldung wurde rechtzeitig dem Amt vorgelegt. Das war bei der ersten Chemo (krank bis 30.09.09), nun geht das weiter da die zweite auf den 01.10 gefallen ist und da auch ein neues Quartal anfängt haben wir den Krankenschein natürlich auch erst am ersten bekommen. Aber schon war das Amt am Telefon und fragte was mit mir ist, ab die Chemo vorbei ist und man mich wieder vermitteln könne, komisch war nur das ich beim ersten Telefonat schon sagte das ich das 6 Mal bekomme, und die Dame scheind auch keine Ahnung da von zu haben was es bedeutet ein Chemo zu bekommen. Ich habe jetzt noch ein wenig Zeit bis der Krankenschein erneut ausläuft, mal sehen wie schnell das Amt wieder anruft.
Aber das sind alles so Dinge die an einem vorbei gehen weil sie nicht mehr wichtig erscheinen seit der Diagnose, denn man glaubt oft es geht einem gut, lebt unbeschwerd in den Tag und wie schnell stellt einem das Leben ein bein. Es gibt so viele Bücher über Krebsschicksale auch was den Brustkrebs angeht. Jeder verarbeitet ihn anders und bei jeder verläuft er anders. Man stellt sich oft die Frage was wäre gewesen wenn..., das sollte man aber nicht tun, im Gegenteil, jetzt sollte man erst recht jeden Tag den man hat Leben. Übertreiben muss man dabei nicht, aber man sollte sich keine Gedanken mehr machen was der und die und hats du nicht gehört, nein einfach um das eigne Leben kümmern und solche Nichtigkeiten einfach überhören denn sie sind es nicht wert auch nur in irgend einer Weise beachtet zu werden.

"Genießt das Leben, ihr habt nur das eine."
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02.10.09

Ein neuer Tag ..

Nach diesem Schock von gestern geht es mir heute Morgen gut. Man war das ein Tag, aber er hatte einen schönen Abschluss.
Ich bekam gestern Abend noch eine Perücke, von einer sehr netten Friseurin. Wir haben uns angeregt in ihrem Geschäft unterhalten und eine super klasse Beratung bekommen die Perücke wird Typ gerecht ausgesucht und genau auf Sie zugeschnitten.
Ich kann diese Geschäft nur weiter empfehlen, für Frauen die in der selben Lage sind wie ich und in der näheren Umgebung von Leverkusen/Schlebusch wohnen, auch Perücken auf Kassenbasis. Man sieht kaum einen unterschied zwischen normal Haar oder Perücke. Aber auch für normale Haarschnitte, eine klasse Behandlung in einem schönen Ambiente.
Man fühlt sich wieder ein Stück mehr Frau, klar kann eine Perücke die eignen Haare nicht ersetzten, doch das Selbstbewusstsein steigt damit wieder ein wenig mehr. Mit einem Tuch steht man schon mal da und zupft hier und da herum weil es nicht so gut sitzt.
Alles im allen ist der gestrige Tag für mich gut zu ende gegangen.



Keine schöne Sache

Heute Nachmittag nach der Chemo, nahm ich mein Tuch ab und fuhr mir mit der Hand durch die Stoppeln, schwuppdiwupp schon hatte ich welche in der Hand, trotz das man damit rechnen muss, ist das ein -riesen schrecken den man bekommt, man hofft das sie doch nicht ganz ausfallen obwohl es einen jeder sagt, und nun hat man sie in der Hand. Ich bin dann ab ins Bad nahm mir etwas Haarwaschmittel und schäumte meine Stoppeln ein, mit dem Rasierer ging es dann zur Sache, bis ich an einen Punkt kam wo ich den Rasierer ins Wasser schmiss und anfing mir die Haare zu zupfen, das tat nicht mal weh, ich konnte dann nicht mehr und rief meine Freundin, wobei ich erst überlegte ob das gut ist denn sie leidet mit mir und es würde ihr schwer fallen wie mir die Haare ganz ab zu machen, aber ganz tapfer half sie mir. Als wir fertig waren nahm ich das Handtuch auf den Kopf und sah nicht mehr in den Spiegel ich konnte mir das nicht ansehen.
Manch einer wird sagen, man hab dich nicht so die wachsen wieder, aber das ist dann ein Mensch der nie in dieser Situation war. Es ist nicht so das man freiwillig sich eine Glatze rasiert, es ist weil man es tun muss.
Ich bin meiner Freundin so dankbar das sie für mich da ist, ohne sie wüsste ich nicht was ich tun sollte, ja wird mancher sagen es gibt immer einen Weg, aber allein ist er doppelt so schwer als zu zweit.

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2 Chemo hinter mir

Gestern bekam ich die zweite Chemo, während der Chemo ging es dieses mal schon los mit leichter Übelkeit und natürlich auch Schüttelfrost, da die Infusion 10 Grad kälter als die Körpertemperatur ist.
Man hört immer das es von Chemo zu Chemo besser wird mit der Verträglichkeit, man sollte nicht darauf hören, denn jeder reagiert anders. Für mich war der gestrige Tag nach der Chemo nicht berauschend, das Übelkeitsgefühl war so gar stärker als bei der ersten, man sollte sich versuchen abzulenken, und da man ja trotz des Gefühls etwas essen muss, nur kleine Häppchen und viel Zeit lassen beim Essen. Die Nacht war ruhig, denn vorm Schlafen gehen nahm ich ein Zäpfchen, die helfen auf alle fälle und machen müde so das man die Nacht auch einigermaßen ruhig übersteht.
Das Aufwachen war weniger schön, heute Morgen. Kopfschmerzen, Hitzeausbrüche und etwas Übelkeit. Die Übelkeit lies schnell nach, aber die Kopfschmerzen waren schlimm, da man nicht alle Medikamente, zu sich nehmen darf wie man möchte musste ich erst warten bis ich im Krankenhaus zur Spülung war. Dort kümmert man sich sehr lieb um uns Patienten.
Heute war es ja nur eine 1000 ml Flasche und ich konnte zeitig wieder nach hause. Schön etwas zum Mittag gegessen Kartoffelbrei und Fischfilett mit Spinat, wenn man jemanden erzählt das man 1 Stunde zum Essen benötigt, man, aber lieber langsam als das man alles erbricht. Jetzt ist mir nur wieder irre im Kopf, das ist als wenn man ein Starkes Schmerzmittel schluck oder besser die KO Tablette im Krankenhaus vor einer OP bekommt. Ein stündchen Schlaf dann geht es an die frische Luft, das hilft meistens.

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