14.09.09

Vierter Tag

Nun sind schon 4 Tage seit der ersten Behandlung vorbei, mir geht es einiger maßen gut, bis auf die allgemeine Übelkeit und etwas Kopfschmerzen. Aber das sind wie man liest meist die ersten kleinen wehwechen.
Was interessant ist, wenn man sich so durch das Internet liest. Da Brustkrebs ja eigentlich wie eine Volkskrankheit ist (Krebs überhaupt) müsste es doch gute und ausreichende Informationen, zur Ernährung, zum Verlauf oder zu den Nebenwirkungen geben. Oder sagen wir anders, es gibt viel zu viele Informationen, wo bei viele da von auch nicht mal zu treffen oder nur Teilweise, auf alle Fälle ist es erschreckend was man so so liest.

Man bekommt gute ärztliche Unterstützung, während der Behandlung, sollte etwas nicht in Ordnung sein, kann man sich jeder Zeit an die Klinik wenden oder den behandelnden Arzt, ansonsten sollte man während der Chemo-pause tun worauf man Lust hat, raus gehen, schwimmen, man kann alles machen, nur eins sollte man nicht sich zurück ziehen.

Für solche Fragen gibt es auch antworten, aber wie ist das mit dem inneren ich? Gut man kann in eine Selbsthilfegruppe und reden, aber sein wir ehrlich interessiert mich wirklich was andere innerlich durchmachen? Nein, denn jeder Mensch ist anders einer benötigt eine Gruppe der andere nicht. Die Frage die mich innerlich beschäftigt ist doch, trotz Chemo und moderner Medizin kommt der Krebs wieder oder nicht, und wenn man dann noch Menschen in seinem Familienumfeld hat die daran verstorben sind, auch wenn es schon mehr als 10 Jahre her ist. Die Frage ist doch .."muss ich sterben". Ich glaube wer sagt er denkt nicht darüber nach lügt.

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