16.09.09

..... noch mehr Fragen....

Die nächsten Fragen kommen auch schon:

- Was verwende ich "wenn" die Schleimhäute in Mitleidenschaft gezogen werden?
- Welche Schleimhäute sind betroffen?
- Was brauche ich an Pflegemitteln, welche sollte ich meiden?
- Was machen bei Übelkeit und Erbrechen?
- Haarausfall was tun?
- Wie komme ich zur Behandlung (Ambulant oder Klinik) wer zahlt das Taxi?

Auf diese Fragen musste ich nach Antworten suchen. Auch habe ich viel von anderen erfahren was man bei der Aufklärung nicht erzählt bekommt oder nur sporadisch.
Natürlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich wie ein Körper auf die Chemo reagiert, aber man sollte wenigstens als betroffner wissen wie man sich in diesem Zeitraum am besten Pflegt und welche Produkte man nehmen kann/darf.

Kleine Liste

- Salbeitee bei Übelkeit und bei Beeinträchtigung der Mundschleimhäute
  - Kamille geht auch (das bevorzuge ich, denn der Salbei ist gewöhnungsbedürftig)
- eine weiche Zahnbürste und milde Zahncreme (einfach mal in der Apotheke frage)
  - wenn es ganz schlimm kommt Wattestäbchen für die Zahnreinigung verwenden, oder noch besser vor ersten Chemo zum Zahnarzt und mit ihm einen Pflegeplan anfertigen
- um die Haut weich und geschmeidig zu halten kann man Babyöl verwenden (ist auch für die Kopfhaut gut wenn die Haare weg sind), oder allgemein rückfettende Salbe verwenden

Also was das Essen angeht, da macht jeder bestimmt seine eignen Erfahrungen, Richtungweisend kann man nur sagen, esst wo nach ihr Appetit habt und was euch schmeckt. Bei frischen Früchten und Fruchtsäften scheiden sich die Geister, aber man sollte sie wirklich meiden vor allem wegen der Schleimhäute. Ganz wichtig keine Zitrusfrüchte und auch keine Scharfen Lebensmittel (wegen dem Magen).
Esst mehrere kleiner Mahlzeiten am Tag, dann geht es auch dem Magen einiger maßen gut. Die anfängliche Übelkeit, so sagt man verfliegt, ich kann aber nur für mich sprechen und bei mir ist sie immer noch da, zwar nicht mehr so schlimm wie am Anfang (unmittelbar 1 bis 3 Tage nach der Chemo) aber erträglich. Auf keinen Fall aufhören zu essen, der Körper braucht Ballaststoffe. Und sollte es schlimm bleiben mit dem Arzt sprechen.

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