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16.08.09

Tagebuch

Mir ist es bestimmt wie vielen gegangen, man geht Duschen wäscht sich gründlich und plötzlich etwas komisches an der Brust was man vorher gar nicht so wahr genommen hat. Ich denke jede Frau fühlt das anders, deswegen kann ich nur für mich sprechen. Da meine Mutter an Brustkrebs im Alter von 44 Jahren gestorben ist, schwirren einem die verwirrend sten Gedanken durch den Kopf was ist wenn?? Ich bin jetzt 41 Jahre, also in ungefähr dem Alter als auch meine Mutter erkrankte.

Der Gang zum Frauenarzt fällt einem dann besonders schwer, aber in dieser Situation ist es ganz wichtig das man einen Menschen an seiner Seite hat, der einen unterstütz und Mut zu spricht egal wie die Untersuchung ausgeht.

Ja die Untersuchung hat einen Knoten ergeben, der nicht gerade klein war aber gut beweglich, was das auch immer heißt, denn im Kopf hat man das Wort Knoten was man sofort mit Krebs in Verbindung bringt.
Eine Mammographie sollte noch mehr Aufschluss geben, aber was hier bei Zählt sind wieder das bange warten, wenn man Glück hat bekommt man man gleich einen Termin der die Wartezeit auf das Ergebnis etwas verkürzt. Die Mammographie hat im Prinzip das selbe ergeben wie die Ultraschall Untersuchung bei meinem Frauenarzt, für mich in dem Sinne nichts neues und ich war noch keinen Schritt weiter, ist es nun Krebs oder nicht?

Wieder zu meinem Frauenarzt mit dem Ergebnis der Untersuchung, sowohl mein Frauenarzt als auch mein Radiologe sind der Meinung es müsse um zur genaueren Abklärung vor einem Eingriff ein Kernspin gemacht werden. Also nach hause und eine weiteren Termin gemacht. Aber da kam jetzt der Hammer, die gute Dame am anderen Ende der Leitung fragte erst einmal ob schon eine OP, eine Gewebeprobe (Punktion), eine Bestrahlung oder alles zusammen erfolgt ist. Da sind uns erst einmal tausend Fragezeichen aufgegangen. Der Grund warum sie das fragte ist, die Krankenkasse übernimmt nur in vorher genannten Fällen die Kernspinuntersuchung. Hat man diese nicht, kommen Kosten von ca. 1000 € auf einen zu.

Also wir ans Telefon und mit der Krankenkasse telefoniert, zuerst sagte man uns wo es sowas gäbe man wüsste nichts davon das dies die Krankenkasse nicht zahlt, aber man werde sich erkundigen.

Einen Tag später sind wir dann von der Krankenkasse informiert wurden das es richtig ist was man uns da erzählt hat. Da war der Schock groß, zumal wenn man sich die Foren der Brustzentren anschaut, das MRT zur Aufklärung bei tragen soll.
Es ist also ganz wichtig sich im Vorfeld genau mit seinem Arzt und der Krankenkasse auseinander zu setzten. Denn in nicht allen Fällen zahlt die Krankenkasse diese Untersuchung.

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