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26.08.09

Gedanken

Jetzt wo die Haare kürzer sind wird mir immer mehr bewusst das sie bald nicht mehr sind. Oky sagen viele es sind nur Haare die wachsen nach, aber irgendwie geht es gar nicht um die Haare, trotz dass sie ein Teil von mir sind.

Es gibt so viele Fragen mit dem Wort warum, die einem keiner beantworten kann. Ist es falsch nach dem „Warum“ zu fragen.

Mir geht es eigentlich körperlich sehr gut, die Narben werden verheilen, aber man ist innerlich so aufgewühlt das man Tagsüber versucht alles was damit zu tun hat zu verdrängen, was vielleicht auch gar nicht so verkehrt ist, was bringt es mir darüber zu reden immer und immer wieder, das warum bleibt.

Es wird vieles was man hört, so unwirklich und lächerlich. Die Menschen streiten, zanken sich bringen sich gegenseitig um, und was weis ich noch alles. Keiner versucht das zu schätzen was er hat sein Leben.

Seit Nächten steht hier ein Stern am Nachthimmel, ein einziger strahlend hell, mag es kitschig klingen für den ein oder andern, aber er gibt mir Ruhe und Zuversicht, Hoffnung auf einen guten Ausgang der Behandlung.

Aber wenn es für mich schon so unbegreiflich ist wie mag es dann erst für meinen Schatz sein, sie war jeden tag im Krankenhaus, wird mich auch durch meine Behandlung begleiten. Wie mag es anderen Menschen in so einer Situation sein?

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