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31.12.09

Schonfrist

Gestern gab es keine Chemo, meine Blutwerte waren nicht okay. Aber vielleicht ist das für den Körper mal ganz gut so eine kleine Verschnaufpause, denn durch die wöchentliche Chemo kommt der Körper nicht wirklich dazu sich zu erholen. Ich wünsche mir aber eins, für das das neue Jahr ich möchte nicht mehr mit einem Mann im Behandlungsraum sitzen, die sind so komisch. Es gibt natürlich auch Ausnahmen mit denen man sich sehr gut unterhalten kann, das sind aber wirklich im wahrsten sinne des Wortes Ausnahmen. Wenn man so 3 bis 4 Stunden zusammen in einem Raum sitzt und sich an schweigt ist das grauen voll. Aber auch hier merkt man die so genannte gehobene Gesellschaft, die mögen einfach mit dem einfachen Volk nichts zu tun haben.
Ich war nur froh gestern da wieder raus zu sein, der eine Beutel den ich bekam hat sage und schreibe 3 Stunden gebraucht durch zu laufen, und ganz schlimm wenn man dann noch auf die Uhr schaut, da vergeht die Zeit überhaupt nicht.

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Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥ஜღღஜ♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Ich wünsche allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr.
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ♥ஜღღஜ♥Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ

Neues Jahr


Wird's besser?
Wird's schlimmer?
Fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich!


von Erich Kästner
feuerwehr-0010.gif von 123gif.de

29.12.09

Und die letzte

... für dieses Jahr. Morgen bekomme ich die letzte Chemo für dieses Jahr. Wenn man so zurück schaut, was man eigentlich alles machen wollte und wie einem das Leben, in diesem Sinne die Gesundheit einen riesen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Man ist trotz so einer schlechten Nachricht, wie ein Stehaufmännchen, und das sollte man auch sein, denn man steht mitten im Leben und einfach wegwerfen wie es so viele tun sollte man nicht. Man muss sich vor Augen halten das es Menschen gibt denen es noch viel schlechter geht und wozu hat man gelebt wenn man das alles einfach weg wirft und dabei noch andere Menschen ins Unglück stürzt, wie zum Beispiel Lokführern. Diese Menschen müssen für den Rest ihres Lebens damit leben einen Menschen auf dem Gewissen zu haben, ob wohl sie nichts da für können.

Also schauen wir positiv ins neue Jahr, versuchen das beste daraus zu machen, denn es gibt liebe Menschen für die es sich Lohnt zu kämpfen und vor allem für sich selbst, denn jeder Schritt den man in ein Stückchen mehr Gesundheit geht stärkt einen selber.


.:*)(*:.
Wer sich selber aufgibt, 
gibt sein Leben auf.
.:*)(*:.

*

23.12.09

Halbzeit

Heute war Halbzeitchemo, die ich fast ganz verschlafen habe. Das Zeug haut einen ganz schön um. Mir wurde am Anfang der 12 Wochenchemo gesagt das ich Hautausschlag bekommen kann den ich auch bekam, lauter kleine gelbe hässliche Piesel. Die sind aber dank der Cortisonsalbe und dem Antibiotikum gut weg gegangen. Doch nun habe ich fläschendeckend dazu noch mehr Hautausschlag bekommen der zu dem auch  och mächtig Juckt und keine Salbe lindert das. Heute habe ich das bei der Untersuchung der Ärztin gezeigt und gesagt dieser Ausschlag sieht aber anders aus als die gelben Pickel und mutmaßte das dieser Ausschlag von dem Antibiotikum kommen könnte da die Nebenwirkungen auch Hautausschlag und Durchfall verursachen können.
Ja das könnte sein oder auch nicht, für eine Woche ist das Antibiotikum abgesetzt mal sehen wie die Haut reagiert, da bekommt man Medikamente die eh schon Durchfall und andere Sachen verursachen können und dazu noch mal ein Medikament das genau das selbe verursacht.
So langsam vergeht einem die Gedult, wenn man sich zu Hause so abgeschlafft und Müde fühlt, keine Lust hat irgend etwas zu machen. Aber helfen tut einem da nicht man muss sich zusammen reißen so schwer wie es auch fällt.
*




22.12.09

.:*)(*:. Frohe Weihnachten .:*)(*:.



 .:*)(*:.


Und wieder stapft der Nicolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.


Warst auch ein Kind, hast auch gefühlt,
wie holt Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

von Erich Kästner

.:*)(*:.





Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und das die Menschlichkeit nicht nur über die Feiertage anhält.
*

18.12.09

... und noch Eine weniger

Einen schönen guten Morgen, nun war Gestern wieder eine Chemo und dieses mal habe ich das Fortecortin besser vertragen da es mit einer Infusion gegeben wurde, war zwar etwas müde und die Augen sind mir zwischen durch zu gefallen aber das ist nicht schlimm so ging die Zeit auch schneller vorbei, denn wir waren gestern recht zeitig wieder zu hause, weil die Medikamente recht zügig aus der Apotheke geschickt wurden.
Nach wie vor macht mir der Durchfall sehr zu schaffen, da ich dadurch schnell viel Flüssigkeit verliere macht mein Kreislauf schnell schlapp, was ungemein nervig ist. Es ist so ein Phase im Moment wo ich mir sagen, man ich kann das alles nicht mehr hören wie "das wird schon wieder" "das schaffst du schon" "die Haare wachsen wieder" "die Pickel gehen auch wieder weg" und noch viele Sachen mehr. Klar weiß ich das das alles wieder gut wird aber irgend wann nervt das alles nur noch. Man fühlt sich nutzlos da man kaum Kraft hat längere Zeit durch zu halten und welcher Arbeitgeber würde jemanden einstellen der einmal pro Woche zur Chemo muss und gegebenen Falls auch noch einen zweiten Tag aus fällt. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben, nur werde ich die bis Ende der Therapie aufheben müssen. Und selbst dann ist es fraglich, man gehört ja in Deutschland schon zum Alteisen mit 40. Am besten zwischen 20 und 25 Jahre mit einem Wissen von 20 Berufsjahren und mehr. Ist leider so bei uns zu Lande. Bei Gelegenheit werde ich mal eine schöne Story erzählen die mir auf dem Amt passiert ist, zum lachen war mir damals nicht. So jetzt aber erst mal etwas Hausarbeit erledigen und dann wieder Pause machen habe keine Lust über die Feiertag im Krankenhaus zu liegen weil mir der Kreislauf abschmiert.



Einen schönen 4. Advent.
.:*)(*:.

11.12.09

NR.4 von 12

Einen schönen Tag Euch allen. Nach einer nicht also schönen Woche bekam ich gestern die 4 Chemo, die hat mich schon im Klinikum umgehauen aber nicht schlimm war nur müde wie irre, so das ich auf dem Stuhl (die zudem sehr bequem sind) schon eingeschlafen bin.
Aber diese Woche war Hammer, der Durchfall war schlimm. Es ist nicht mal der Durchfall sondern die Krämpfe die ich dabei habe und man kommt sich so aufgeblasen vor. Schön ist es wenn man nach einer Viertelstunde wieder von der Toilette runder kann und beim entspannen dann die Krämpfe etwas nachlassen. Und so witzig wie es klinkt ist es aber nicht denn eine Flasche Wasser ist auch mein Begleiter auf die Toilette, damit ich den Flüssigkeitsverlust sofort ausgleichen kann damit der Kreislauf nicht absackt. Wie es beim aller ersten Durchfall der Fall war. Ja man bekommt Tabletten gegen diesen Durchfall, aber die Krämpfe bleiben, und zu viele von den Tabletten darf man auch nicht nehmen da sonst die Gefahr besteht eine Verstopfung zu bekommen, die ich überhaupt nicht brauchen kann.

Ich hoffe Ihr alle seit die Woche gut durch Eure Chemos gekommen und es geht Euch auch soweit gut. Wünsche allen einen schönen 3 Advend.

*
Advent
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Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flocken wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie from und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt den Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Heiligkeit.

von Rainer Marie Rilke

*

04.12.09

** Angst **

Gestern war die dritte Chemo von den 12 wöchentlichen, man geht jetzt so langsam immer selbstbewuster dort hin. Aber Gestern hatte ich ein Erlebniss das mich zu meiner aller ersten Chemo zurück brachte.
Zwei Damen so mitte vierzig bis fünfzig kamen in den Gang zum Schwesternzimmer, und wir hörten aus dem Gespräch heraus das es die aller erste Chemo für eine der Damen war. Als ich dann vor dem Labor saß und auf die Blutentnahme wartete, ging die Tür vom Labor auf und ich konnte der Frau ins Gesicht sehen, sie hatte Angst und Tränen in den Augen.
Und so kamen die Erinnerungen der ersten Chemo von mir wieder hoch. Man versucht die Angst zu verbergen, kann es aber nicht und ich finde man sollte sie auch nicht verbergen denn viele Fragen tun sich in einem auf, weil jede Krebsdiaknose mit dem allerersten Gedanken an den Tod verbunden ist. Die frage die man sich da stellt geht nicht an den Arzt der vor einem sitzt, sondern an sich selber "Muss ich jetzt sterben?"
Und so egal was der Arzt einem jetzt erzählt, man bekommt davon nicht viel mit. So ist das bei der ersten Chemo, man bekommt erzählt was gemacht wird wie die Medikamente heißen und wie viel man bekommt und die Nebenwirkungen die Auftreten können, aber irgendwo interessiert einem das nicht wirklich, sobald die Nadel gesetzt ist und die Flüssigkeit spürbar durch die Venen fließt, denkt man daran "Was macht das Zeug mit mir??" Dieses Gefühl kann man auch bei der zweiten noch nicht wirklich abstellen, aber ich kann von mir aus sagen es wird besser, man darf sich nicht selbst runder ziehen immer nach vorn schauen.
Ich würde sagen, wer zur ersten Chemo muss sollte sich eine Begleitperson mit nehmen, auch wenn man nicht viel miteinander reden wird, es ist aber ein schönes Gefühl zu sehen hier ist jemand.

*

30.11.09

.. ein paar kleine

.... Pickel, mit 14 hat man sich jeden Tag im Spiegel betrachtet um zu schauen ob man schon wieder die Pickel sieht, und was hat man alles angestellt diese Mitesser los zu werden.
Wir hatten einen in der Klasse, er war übersäht von diesen Dingern, heute dank der Nebenwirkungen kann ich mich in ihn rein versetzten, das ganze Gesicht spannt vorallem um die Nase, die sich noch nicht mal richtig putzen lässt, Kin, Stirn sogar die Kopfhaut hat diese Pickel.

Aber da von sollte die Welt nicht unter gehen, nur wenn man sich ohne Haare und mit diesen Dingern im Gesicht im Spiegel sieht, möchte man einfach nur weg laufen.
Heute hat meine Maus auch wieder etwas Angst bekommen, die Magenkrämpfe waren wieder da. Nun sind es nur noch 10 Wochen, wie das klingt nur noch. Aber man soll egal was was ist posetiv denken, was man aber nicht immer kann.

26.11.09

Nebenwirkungen und Frust

.. können ganz schön Angst machen. Vorgestern Morgen so gegen 4:30 Uhr musste ich mal auf die Toilette, bis ich drauf saß war alles okay, ich bekam mit einem Schlag Magenkrämpfe ohne Ende. Ich hatte das Gefühl, das alles auf einmal wie Wasserfall aus mir raus lief, und gleichzeitig merkte ich das meine Kraft innerhalb weniger Minuten in den Keller ging. Ich musste Geli rufen, denn ich konnte gerade noch meine Hände waschen bevor ich zusammen gebrochen bin genau in die Arme von Geli.
Erst auf dem Bett mit hoch gelegten Beinen bin ich wieder zu mir gekommen. Solche Magenkrämpfe hatte ich mein Lebtag noch nicht und das ein Mensch innerhalb weniger Minuten so viel Flüssigkeit verlieren kann.
Da es mir dann schnell wieder besser ging, sind wie am Nächsten Morgen (also Gestern) in die Klinik, dort wurde mir Blut genommen und eine Aufbauinfusion gegeben. Man wollte eine Infektion durch einen Virus ausschließen, was sich auch Heute erwiesen hatte (es war in "" nur die Nebenwirkung die ich so lange die Behandlung dauert auch noch behalten werde, dauerdurchfall und dabei darf ich nicht abnehmen), nach einem erneuten Blutbild und einer Urinabgabe. Auch meine nächste Chemo konnte ich heute bekommen, da mein Blutbild okay war. Ich fühle mich wie durch den Fleischwolf gedreht und richtig schön Müde. Aber immer nur hin legen und schlafen geht auch nicht, denn der Körper braucht auch die Bewegung, aber da der Tag heute eh gelaufen ist kann ich den ruhig ausgehen lassen.
Wenn meine Maus nicht gewesen wäre, wie lange hätte ich da Bewustlos gelegen? Ich bin richtig froh das ich sie habe, und das Wort Schutzengel trifft es hier wirklich.
Ich kann froh sein, das ich in "" nur Chemo zur Vorbeugung bekomme, man sieht so viel schlimmes hier in Deutschland, und es soll nochmal jemand sagen unser Gesundheitssysthem ist in Ordnung, das sollte ganz dringend überholt werden, man hat schon nicht viel mit Harz IV aber muss alles an Medikamenten selber zahlen, was nicht wenig ist. Ich dachte immer man zahlt pro Rezeptschein 5 € zu, aber wir mussten letztens pro Medikament auf dem Rezept 5 € zahlen, und jetzt habe ich bsi zu 6 Packungen auf dem Rezept stehen, was zahl ich dann, wir wissen nicht was wir am Monatsende zu Essen auf dem Tisch stellen sollen, weil wir das Geld für Rezepte benötigen.
Ich finde es einfach unverschähmt, und wenn ich mir vorstelle das es Kindern auch so geht, denn alle Rezepte sind ja auch nicht für Kinder frei.
Unsere Politiker diskutieren ohne Ende, bekommen ein fettes Gehalt und für wasß Wozu bekommen die Diäten, bei den Gehältern können Werbekosten aus eigner Tasche bezahlt werden. Das sind unsere Steuergelder die sinnlos zum Fenster raus geschmissen werden und für Kinder da wären, zum Beispiel für ärztliche Bedreuung in den Schulen.
Wenn man sieht wie interessant Politiker ihre Sitzungen finden, erscheinen um Geld zu kassieren "halt Anwesend" hauptsache Geld in der Tasche und dann wird darin geschlafen und wer weis was gemacht. Es ist kein wunder das Deutschland immer weniger Junge Leute hat die hier bleiben wollen, weil keinerlei Perspektiven da sind. Gute Projekte für Kids werden wegrazionalisiert weil sie nicht mehr tragbar sind, Freizeitmöglichkeiten gleich Null, wo sollen unsere Kinder hin sie haben nur die Straße.

Wann wacht Deutschland auf, um die Missstände im eignen Land zu beseitigen!!!

*

25.11.09

Gute Neuigkeiten

..... bei all dem Stress der letzten Zeit, gab es diese Tage ein schönes Ereignis. Meine Tochter ist Mama geworden, und wir Oma.


Herzlichen Glückwunsch zum kleinen Leon.



23.11.09

Einfach mal so

... so langsam merkt man überall das es auf Weihnachten zu geht. Noch eine Woche, ach Quatsch ein paar Tage, dann haben wir schon den ersten Advent. Wieder ist ein Jahr fast zu ende und man fragt sich was war alles in diesem Jahr... Macht euch diese grauen Tage nicht so stressig, nehmt euch Zeit ganz einfach mal nur ein paar Minuten setzt euch hin allein oder mit euren Liebsten und lasst Revue passieren. Bei dem einen war das Jahr vielleicht super gut, bei manch anderen mittelmäßig oder gar schlecht. Aber egal wie es war, denkt an die Menschen die euch durch Dick und Dünn begleitet haben.

Dann gibt es auch Menschen, denen man überall begegnet die einem nichts aber auch gar nichts gönnen, was ist mit denen, sollte man über seinen Schatten springen und ihnen die Hand reichen. Man kann es versuchen, auch wenn es nicht viel bringen wird.

20.11.09

Das neue Mittel

... vertrage ich bis jetzt ganz gut. Die vergangene Nacht war ruhig bis auf einige Hitzeausbrüche wegen dem Cortison, was ja jetzt auch höher dosiert verabreicht wird. Heute morgen hatte ich wieder ein Fiebergesicht knall rote Wangen und richtig heiß, aber das gibt sich nach ein zwei Tage.
In ein paar Stunden ist die nächtes Ladung an Tabletten dran, ich hoffe und wünsche mir das auch weiterhin keinerlei Nebenwirkungen auftreten werden.

Gestern bei der Chemo hatte ich eine ältere Dame mit im Zimmer die zum ersten mal ihre Chemo bekommt. Ihr hatte man zugetragen das man kein Schweine oder Rindfleisch während der Chemo essen solle. Was ist denn das für ein Quatsch, man kann alles Essen worauf man Hunger hat, bis auf Zitrusfrüchte, wegen der starken Fruchtsäure die zusätzlich noch die Magenschleimhäute reizen, und auch keine grünen Äpfel (die sauren).
Sollte man wirklich einen Ekel vom roten Fleisch bekommen, kann man auf vielerlei andere Fleischsorten zurück greifen, oder andere Garwarianten ausprobieren.

*

19.11.09

* Nach einer Woche ...

.... Verzögerung nun die nächste Chemo. Meine Werte waren für die Stutie geeignet nun bekomme ih ein zusätzliches Medikament, das ich natürlich auch ohne diese Studie erhalten hätte. Das Medikament heißt Lapatinib. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt einfach den nachfolgenden Satz anklicken.

Lapatinib ist ein neuer dualer Tyrosinkinase-Inhibitor[1], der als Arzneistoff zur Behandlung bösartiger Tumore verwendet wird.


In der Studie gibt es vier Arme wo diese Medikament in Tablettenform, Intravenös über verschiedene Zeiträume und in verschiedenen Dosen verabreicht wird.

Ich muss das Medikament 52 Wochen lang 6 Stück pro Tag nehmen. Und das wo ich es hasse Tabletten zu nehmen. Auf alle Fälle habe ich die erste Dosis so gegen 19 °° Uhr eingenommen, und hoffe das die eventuell auftretenten Nebenwirkungen nicht eintreten, denn wie bei allen Nebenwirkungen heißt es "ES KANN ABER MUSS NICHT" warten wir also auf die Dinge die da kommen.

Bis jetzt kann ich nur sagen das ich die eigendliche Chemo (ist auch neu eingestellt) verhältnismäßig gut vertrage, mein Magen ist noch okay. Das einzige auf was ich reagiert habe ist das Fenistil aber unmittelbar nach der Einspritzung, obwohl sich die Schwester sehr viel mühe gegeben hat und es sehr langsam eingespritz hat. Ich hätte für einen kurzen Moment gleich aufspringen können um ans Waschbecken zu sprinden, aber brauchte ich dann ndoch nicht, das Gefühl des Erbrechens war schnell wieder vorbei.

*

10.11.09

Nun geht es ..

... wieder weiter. Morgen stehen eine ganze reihe an Untersuchungen an. Vom EKG bis Echo wird alles gemacht. Bin schon gespannt ob alles okay ist, und ich hoffe das man wenigstens Morgen die Tageszeit kennt, denn das Personal dort ist nicht sehr höflich bis auf ein paar Ausnahmen.
Da von lassen wir uns aber nicht beirren, man muss halt das Besste daraus machen. Am Donnerstag geht es dann mit Chemo weiter, und da ich in eine Studie gekommen bin bekomme ich die Chemo jetzt auch wöchendlich, das gute sie ist verträglicher da die Dosierung nicht mehr so hoch ist, aber ich bekomme ein neues Medikament dazu, welches auch wieder Nebenwirkungen hat.
So dann wünsche ich mal allen einen schönen Abend.

*

01.11.09

Irgendwie

.. blöd, wenn man unter Leute möchte wie am Wochenende sollte man es meiden. Die kritischen Tage fallen bei mir immer auf das Wochenende, und mit Mundschutz draußen herum laufen ist auch ein wenig blöd, vor allem jetzt in der Zeit der Schweinegrippe. Aber man bekommt das ja nicht umsonst gesagt, das man Menschenaufläufe /Menschenmassen in dieser Zeit meiden soll, da ja das Immunsystem geschwächt und somit anfälliger ist für Bakterien, und wir wollen doch nicht mit einer Infektion im Krankenhaus landen.
Aber doof ist es doch, denn es ist wie als Kind, was man nicht sollte reizt um so mehr. Nur denke ich sollte man vernünftig sein so schwer wie es fällt. Aber bitte nicht zu hause einschließen, man kann schöne Spaziergänge machen um frische Luft zu schnuppern.
Und so stellt sich die Frage: "Brauchen wir eine Grippeschutzimpfung, und darf ich mich überhaupt Impfen lassen?" Da ich nächste Woche mit einem großen Scheck dran bin, werde ich da glaich mal fragen.

Im Moment habe ich wieder ein paar gute Tage, auch mein Magen hat sich beruhigt, hoffen wir das es so bleibt. So kann ich fleißig meine Nähmaschine ärgern, mal ein Bild von dem was ich gerade in Arbeit hatte. Euch allen noch einen schönen Sonntag.


29.10.09

Guten Morgen

Nach den letzten Tagen und Nächten wieder eine an der ich richtig durch schlafen konnte, es ist ein schönes Gefühl ausgeschlafen auf zu wachen. Das einzige was ich noch nicht kann Kaffee trinken. Ich habe immer am Morgen meinen Kaffee und mein Zigarettchen gebraucht (bildet man sich ein), und das gleich auch am Nachmittag, oder mal so zwischen durch.
Komisch, ich komme seit anbeginn der Chemo auch ohne Zigarette aus, klar hat man zwischen durch auch mal so ein Drang an einer zu ziehen oder gar selber eine zu Rauchen, aber ich kann nur sagen lasst es sein.
Auch zu liebe eurer Heilung, was den Kaffee angeht scheiden sich die Geister, denn was ist heut zu Tage noch ohne Risiko genießbar. Es gibt ja auch noch so leckere sachen wie Cappuccino oder Latte, da ist der Kaffee anteil nicht ganz so hoch und der Magen spinnt nicht rum. Gestern hatte ich auch so einen komischen Appetit, beim Einkaufen einen Quark mit genommen, und mir zu Hause einen süßen Quark gemacht und zwar mit einem Puddingpulver (Vanillie) Quark etwas Zucker und etwas Sahne. Das ganze schön vermischen und fertig ist der süße Quark, einfach lecker. Wie ist das bei euch mit dem Essen??
So nun wünsche ich euch einen schönen Tag, macht das Besste aus ihm.
*

27.10.09

So Stolz

Ich muß jetzt mal los werden wie Stolz ich auf dich bin, wie du das alles so Meisters.
Wie stark du da durch gehst, das du so offen über all das Spichst das du dich nicht unterkriegen läßt. Du bist eine echt tolle Frau und ich bin froh dich an meiner Seite haben zu dürfen.
Mach weiter so meine süße Maus liebe dich

... erstens

kommt es anders und zweitens als man Denkt. Da man nicht weiß, wie es einem Morgen geht, sollte man nicht so große Pläne schmieden, aber da ich es nicht anders gewohnt bin, machte ich mir trotz allem Pläne, die ich leider über den Haufen werfen musste.
Ich bin begeisterte Hobbyschneiderin und habe noch so viele Dinge im Kopf, die ich umsetzten möchte. Aber ich lasse mich nicht entmutigen, da gibt es schlimmeres.

Die Nacht war nicht so gut gewesen, andauernd musste ich auf die Toilette, dann Kopfschmerzen und immer noch geht es meinem Magen nicht gut, gegen die Kopfschmerzen kann man was nehmen muss aber immer alles mit dem Arzt besprechen.
Dabei muss man aufpassen trotz der Übelkeit etwas zu Essen, denn Abnehmen kommt nicht gut, das schwächt das Immunsystem noch mehr. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe ab und an wie in der Schwangerschaft, komische Essensgelüste, esst worauf ihr Lust habt, das ist ganz wichtig.

Mal sehen wie der Tag heute ausgeht, auf alle Fälle jetzt erst mal an meine Nähmaschine.

*
Danke für den lieben Kommentar, ich hatte auch Probleme am Anfang darüber zu reden, habe aber bemerkt das es mir wenig bringt alles Tod zu schweigen. Man belastet seine Seele wenn man alles in sich hinein frisst, das die Krankheit ausgebrochen ist kann man nicht mehr rückgängig machen, aber man kann sie sich selber erträglich machen. Lebt jeden Tag, wie er kommt. Es ist schon manches mal witzig zu sehen über was sich Menschen streiten können, über die sinnlosesten Kleinigkeiten. Und zu sehen das solche Kleinigkeiten immer größere Ausmaße annehmen ist beunruhigend. Dabei, wenn man mit offenen Augen draußen Spazieren geht, sieht man viele Kleinigkeiten die einem zum Lachen bringen können oder man sieht Dinge die einem Vorher nie aufgefallen wären.
Solche Momente sollte das Leben jeden Tag bekommen, denn ist man erst einmal Krank, kann es schon zu spät sein.
*

26.10.09

Dieses Mal

.. ist es doch nicht so einfach, das Übelkeitsgefühl hält schon ein seit Samstag an, dabei ging es mir am Freitag gut.
Essen geht jetzt auch nicht mehr alles, da mein Zahnfleisch zurück geht, und dabei liebe ich panierte Schnitzel und der Gleichen. Und das heißt auch ganz vorsichtig Zähne putzen. Aber es gibt auch Dinge die ich schon als Kind gern gegessen habe und jetzt auch noch, mancher wird denken die Spinnt, aber Milchreis ist so lecker. Auf alle Fälle verhungern tue ich nicht.
*
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche, und gute Besserung an all diejenigen denen es nicht so gut geht.

23.10.09

Pause

.. nun ist wieder Pause für 2 1/2 Wochen, dann geht es Schlag auf Schlag. Man hat mir auch versichert das die Übelkeit dann nicht mehr so schlimm sein wird da die Dosen kleiner sind und ich muss auch nicht 2 mal hin, so wie bis jetzt, sondern nur einmal die Woche.
Die Auswertung vom MRT bekomme ich auch leider erst nächste Woche, ich hoffe auf ein positives Ergebnis. Es ist immer so nervenaufreibend das Warten.

*

Spülung Nr. 3

So heute geht es zur Spülung, die vergangene Nacht war einiger Maßen ruhig nur die Einschlafphase war etwas länger. So extrem rot wie beim letzten Mal war ich heute auch nicht, aber die Kopfschmerzen sind leicht da, mein Magen fühlt sich noch gut, hoffen wir das es heute so bleibt.
Bei dem schönen Frühstück heute Morgen musste ich feststellen das mein Zahnfleisch zurück geht. So heißt es jetzt vorsichtig mit Wattestäbchen die Zähne putzen um das jetzt sehr empfindliche Zahnfleisch nicht noch mehr zu reizen, auch mein Essen muss ich jetzt ändern. Keine knusprigen Brötchen mehr eher Toastbrot und ähnliches.
Nach der Spülung fällt heute auch noch ein Kernspind von meinem Kopf an, da bei der gestrigen Untersuchung eine Schieflage meines Mundes festgestellt wurde die vorher noch nicht so extrem war. Mal sehen was dabei raus kommt.

Dann geht es in 2 1/2 Wochen weiter mit Chemo 12 mal, und das dann wöchentlich, das mit einem zusätzlichen Medikament ein Antikörperpräparat. Auch das ist mit einer weiteren Nebenwirkung belastet, Kribbeln in Händen und Füßen, auch hier gilt es "kann muss aber nicht" auftreten.

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22.10.09

Chemo Nr.3

So wieder zu hause, nach der dritten Chemokeule. Geht es euch auch allen so das ihr müde und kaputt seit, als hätte man wer weiß was gearbeitet! Und kalt ist mir jedes mal, die Übelkeit kam auch gleich wieder nach dem roten Zeugs (hier genannt Gummibärchensaft, grins) und man konnte zusehen wie einem die Gesichtsfarbe entweicht. Jetzt werde ich erst mal etwas Essen nur ein paar Nudeln, die sind verträglich (hoffe ich zu mindest), und dann ein wenig schlafen.
Mal sehen ob ich Morgen auch wieder aussehe wie ein Feuermelder, mit ganz roten Wangen, oh man waren wir da erschrocken. Jetzt wissen wir aber woran das gelegen hat, an dem Kordison.

*

21.10.09

Noch ein Tag

.. noch ein Tag, dann gibt es die nächste Chemo. Das ist dann Halbzeit für mich. Komisch ist, man stellt sich immer wieder die gleichen Frage wenn es auf eine Chemo zu geht.

"Wird es dieses wieder etwas besser, wie alles sagen? Oder geht es einem schlechter?"

Wie ist das bei euch, so ohne Haare? Ich hatte eine komische Phase mitten drin, da durch das die Haare jetzt ganz weg sind und nicht mal mehr ein Stoppel da ist, konnte ich mich eine Zeit lang nicht im Spiegel ansehen, sogar mit der Perücke hatte ich das Gefühl, das bin nicht ich, vermieden habe ich in den Spiegel zu schauen, weil ich meinen Anblick einfach nicht ertragen konnte.
Mir ist klar das die Haare wieder wachsen, aber ein richtiger Trost ist das in diesem Moment nicht, man fühlt sich nicht mehr als Frau oder besser gesagt als vollwertige Frau.

Wobei ich mich eigentlich nicht beschweren darf, denn ich verkrafte die Chemo bis jetzt sehr gut, mit meinem Engel an meiner Seite und meinem Hobby. Eine Zeitlang war es auch so das ich keine Lust hatte auch nur irgend etwas zu machen, keine Lust zu Nähen, oder Spazieren zu gehen, man fällt in ein tiefes Loch und hat das Gefühl es wäre Bodenlos. Dann kommt jemand daher und zieht dich ohne zu Fragen und als wäre das selbstverständlich da raus. Ich wünsche jedem der Krank ist so einen lieben Menschen, der keine Fragen stellt und einfach in jeder Situation zu einem hält.

11.10.09

Antwort auf einen Kommentar

Werte Frau   Margarete Schneider-M., Berlin,

sie mögen recht haben das hier Werbung in dem Blog ist, aber damit vermagte ich meine Krankheit nicht, wenn sie es richtig gelesen haben, geht es mir nur um das Breittreten in den Medien. Ich rede auch nicht von mir, denn ich habe Frauen kennen gelernt die es viel härter haben und darüber sollte gesprochen werden.
Es ist nichts dabei ein Buch zu lesen oder Musik zu hören, und wenn ich von mir aus gehe, werden die wenigsten Frauen mit Brustkrebs sich es an tun auch noch darüber ein Buch zu lesen.
Aber denn noch vielen Dank für den Kommentar.

*

10.10.09

Ich bekomm so eine Wut ....

Wenn ich im Fernsehen höre oder in der Zeitung lese "Prominente Frau hat Brustkrebs", ich kann es echt nicht mehr hören. Ja es ist schlimm wenn eine Frau das bekommt, aber was ist mit den vielen normalen Frauen die es oft im Leben dann nicht nur mit dem Krebs auch mit ihrer Lebenssituation zu tun haben wer hilft denen, und wer kümmert sich um diese.
Als Beispiel:
Ich habe gerade den Artikel im Internet gelesen von Sylvie van der Vaart. Selbst habe ich eine Diagnose Brustkrebs bekommen und ich kann es echt nicht mehr hören wenn es heißt prominente Frauen machen es vor, man kann es schaffen schreiben vielleicht noch ein Buch darüber wie sie es geschafft haben. Prominente Frauen haben gute und genügend  finanzielle Mittel sich das Leben zu erleichtern, mit Haushaltshilfen, privaten Therapeuten und und und.
Aber fragt mal einer uns, die normale Frau, wir müssen uns durch die Therapie kämpfen und wenn eine Sylvie van der Vaart sagt die Chemo ist nicht schlimm dann lügt Sie. Jede Frau hat in irgend einer Art und Weise Nebenwirkungen und den meisten Frauen geht es nicht gut. Natürlich sehe ich blendend aus wenn ich einen Stylisten und Visagist  zur Hand habe und mir Perücken aus Echthaar leisten kann. Und wenn ich dann auch noch mit meiner ach so guten Heilung Geld verdiene, geht es mit noch mal so gut. Es ist kein Neid, denn auf diese Frauen bestimmt nicht. Ich finde das profilieren in der Öffentlichkeit und die Reaktionen der Presse und Medien wenn eine prominente Frau Brustkrebs bekommt ungerecht den tausenden die im dunkel auch diese Krankheit haben und sich mit dieser Krankheit viel härter durchs Leben kämpfen müssen, meist noch mit Harz VI und Kindern, dann noch alleinstehend, wer berichtet über diese Frauen? Man sollte anstatt so darüber zu berichten lieber mehr aufklären und Hilfe denen anbieten die sie benötigen. Und der Satz: "sie hat es nicht verdient". Schlimm der Satz, keine Frau hat verdient an Krebs zu erkranken.
Und wie kann man sagen, das nach einem Jahr der Diagnose und Behandlung alles überstanden ist, der Kampf gegen den Krebs kann bis zu zehn Jahren und sogar für den Rest des Lebens dauern. Man hat nach einem Jahr vielleicht die Folgen der Chemo überstanden aber mehr auch nicht.

Wir sind alle ohne etwas auf die Welt gekommen und nehmen auch nichts mit, daran sollten sich manche Prominente und die Medien erinnern.

09.10.09

.. wieder eine Woche geschafft

Diese Woche ging eigentlich gut über die Bühne, nur merke ich das mir schnell die Luft aus geht. Na ja, ich habe bis zur ersten Chemo geraucht, und seit der ersten haben ich zwar mal versucht aber es schnell sein lassen. So kann man sagen die Chemo hat auch noch einen Effekt, man bekommt eine Abneigung gegen Tabak. Aber das hat weniger damit zu tun das man sich nicht überanstrengen darf. Da ja nicht nur die kranken Zellen etwas von der Chemo abbekommen, sondern auch die Gesunden, das heißt der gesamte Kreislauf ist betroffen vom Herz bis Blase, so kommt man schon mal schnell außer puste.
Es schon Ironie, da ich jetzt nicht Arbeite (mein Vertrag ist ende August ausgelaufen) muss ich mich ja beim Amt melden, und da die hier schnell sind einen zu vermitteln, habe ich natürlich eine Einladung aufs Amt bekommen mit der Aufforderung Lebenslauf und so ein Zeug mit zu bringen. Also dort angerufen und Bescheid gesagt, das ich Chemo bekomme und deswegen Krank geschrieben bin, die Krankmeldung wurde rechtzeitig dem Amt vorgelegt. Das war bei der ersten Chemo (krank bis 30.09.09), nun geht das weiter da die zweite auf den 01.10 gefallen ist und da auch ein neues Quartal anfängt haben wir den Krankenschein natürlich auch erst am ersten bekommen. Aber schon war das Amt am Telefon und fragte was mit mir ist, ab die Chemo vorbei ist und man mich wieder vermitteln könne, komisch war nur das ich beim ersten Telefonat schon sagte das ich das 6 Mal bekomme, und die Dame scheind auch keine Ahnung da von zu haben was es bedeutet ein Chemo zu bekommen. Ich habe jetzt noch ein wenig Zeit bis der Krankenschein erneut ausläuft, mal sehen wie schnell das Amt wieder anruft.
Aber das sind alles so Dinge die an einem vorbei gehen weil sie nicht mehr wichtig erscheinen seit der Diagnose, denn man glaubt oft es geht einem gut, lebt unbeschwerd in den Tag und wie schnell stellt einem das Leben ein bein. Es gibt so viele Bücher über Krebsschicksale auch was den Brustkrebs angeht. Jeder verarbeitet ihn anders und bei jeder verläuft er anders. Man stellt sich oft die Frage was wäre gewesen wenn..., das sollte man aber nicht tun, im Gegenteil, jetzt sollte man erst recht jeden Tag den man hat Leben. Übertreiben muss man dabei nicht, aber man sollte sich keine Gedanken mehr machen was der und die und hats du nicht gehört, nein einfach um das eigne Leben kümmern und solche Nichtigkeiten einfach überhören denn sie sind es nicht wert auch nur in irgend einer Weise beachtet zu werden.

"Genießt das Leben, ihr habt nur das eine."
*

02.10.09

Ein neuer Tag ..

Nach diesem Schock von gestern geht es mir heute Morgen gut. Man war das ein Tag, aber er hatte einen schönen Abschluss.
Ich bekam gestern Abend noch eine Perücke, von einer sehr netten Friseurin. Wir haben uns angeregt in ihrem Geschäft unterhalten und eine super klasse Beratung bekommen die Perücke wird Typ gerecht ausgesucht und genau auf Sie zugeschnitten.
Ich kann diese Geschäft nur weiter empfehlen, für Frauen die in der selben Lage sind wie ich und in der näheren Umgebung von Leverkusen/Schlebusch wohnen, auch Perücken auf Kassenbasis. Man sieht kaum einen unterschied zwischen normal Haar oder Perücke. Aber auch für normale Haarschnitte, eine klasse Behandlung in einem schönen Ambiente.
Man fühlt sich wieder ein Stück mehr Frau, klar kann eine Perücke die eignen Haare nicht ersetzten, doch das Selbstbewusstsein steigt damit wieder ein wenig mehr. Mit einem Tuch steht man schon mal da und zupft hier und da herum weil es nicht so gut sitzt.
Alles im allen ist der gestrige Tag für mich gut zu ende gegangen.



Keine schöne Sache

Heute Nachmittag nach der Chemo, nahm ich mein Tuch ab und fuhr mir mit der Hand durch die Stoppeln, schwuppdiwupp schon hatte ich welche in der Hand, trotz das man damit rechnen muss, ist das ein -riesen schrecken den man bekommt, man hofft das sie doch nicht ganz ausfallen obwohl es einen jeder sagt, und nun hat man sie in der Hand. Ich bin dann ab ins Bad nahm mir etwas Haarwaschmittel und schäumte meine Stoppeln ein, mit dem Rasierer ging es dann zur Sache, bis ich an einen Punkt kam wo ich den Rasierer ins Wasser schmiss und anfing mir die Haare zu zupfen, das tat nicht mal weh, ich konnte dann nicht mehr und rief meine Freundin, wobei ich erst überlegte ob das gut ist denn sie leidet mit mir und es würde ihr schwer fallen wie mir die Haare ganz ab zu machen, aber ganz tapfer half sie mir. Als wir fertig waren nahm ich das Handtuch auf den Kopf und sah nicht mehr in den Spiegel ich konnte mir das nicht ansehen.
Manch einer wird sagen, man hab dich nicht so die wachsen wieder, aber das ist dann ein Mensch der nie in dieser Situation war. Es ist nicht so das man freiwillig sich eine Glatze rasiert, es ist weil man es tun muss.
Ich bin meiner Freundin so dankbar das sie für mich da ist, ohne sie wüsste ich nicht was ich tun sollte, ja wird mancher sagen es gibt immer einen Weg, aber allein ist er doppelt so schwer als zu zweit.

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2 Chemo hinter mir

Gestern bekam ich die zweite Chemo, während der Chemo ging es dieses mal schon los mit leichter Übelkeit und natürlich auch Schüttelfrost, da die Infusion 10 Grad kälter als die Körpertemperatur ist.
Man hört immer das es von Chemo zu Chemo besser wird mit der Verträglichkeit, man sollte nicht darauf hören, denn jeder reagiert anders. Für mich war der gestrige Tag nach der Chemo nicht berauschend, das Übelkeitsgefühl war so gar stärker als bei der ersten, man sollte sich versuchen abzulenken, und da man ja trotz des Gefühls etwas essen muss, nur kleine Häppchen und viel Zeit lassen beim Essen. Die Nacht war ruhig, denn vorm Schlafen gehen nahm ich ein Zäpfchen, die helfen auf alle fälle und machen müde so das man die Nacht auch einigermaßen ruhig übersteht.
Das Aufwachen war weniger schön, heute Morgen. Kopfschmerzen, Hitzeausbrüche und etwas Übelkeit. Die Übelkeit lies schnell nach, aber die Kopfschmerzen waren schlimm, da man nicht alle Medikamente, zu sich nehmen darf wie man möchte musste ich erst warten bis ich im Krankenhaus zur Spülung war. Dort kümmert man sich sehr lieb um uns Patienten.
Heute war es ja nur eine 1000 ml Flasche und ich konnte zeitig wieder nach hause. Schön etwas zum Mittag gegessen Kartoffelbrei und Fischfilett mit Spinat, wenn man jemanden erzählt das man 1 Stunde zum Essen benötigt, man, aber lieber langsam als das man alles erbricht. Jetzt ist mir nur wieder irre im Kopf, das ist als wenn man ein Starkes Schmerzmittel schluck oder besser die KO Tablette im Krankenhaus vor einer OP bekommt. Ein stündchen Schlaf dann geht es an die frische Luft, das hilft meistens.

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29.09.09

.. war das eine Nacht

Nach dem die Betäubung sich langsam verflüchtigte, merkte ich die Schulter ganz schön. Man sollte wirklich nach der OP den Arm etwas schonen. Ganz schlimm war die Nacht, wie schlafen? Mein Port sitzt rechts da ich links die Brust-OP hatte und ich schlafe rechts sehr gern und gut, auf die linke Seite konnte ich mich nicht legen, da ich das Gefühl hatte das Teil verrutscht. So legte ich mich die ganze Nacht mal halbseitig rechts mal auf den Rücken und mal halbseitig links. Erst als ich meinen Kopf und meine Schulterpartie etwas erhöht legte bin ich auf dem Rücken liegend eingeschlafen. Dem entsprechend müde und kaputt bin ich am Morgen aufgestanden. Die Schulter schmerz immer noch ein wenig, aber den Arm kann ich heute schon besser bewegen.

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28.09.09

... das war was

Als wir ankamen, sagte man uns das ich noch eine Stunde warten müsse der erste Eingriff hatte etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. So sind wir noch mal ins Brustzentrum gegangen, um die Narbe ansehen zu lassen, aber da ist alles okay.
Noch einen kurzen Spaziergang und dann musste ich auch schon rein, etwas mulmig wird einem da schon, man kommt in ein Zimmer mit Bett muss sich ausziehen und des komische OP-Hemd anziehen, dann muss man warten bis man geholt wird.
Nach einer Weile ging es in den OP, och war das kalt dort und das OP-Bett so schmal, für etwas fülligere ist das glaube nicht gemacht, habe gerade so platz darauf gehabt. Ein Vorteil, man wird richtig bequem Zurecht gelegt und das Personal war sehr nett.
Der Eingriff selber tut nicht weh man bekommt eine örtliche Betäubung, aber zwischen durch wird es etwas unangenehm, aber man kann es aushalten, denn ich hatte im Hinterkopf das der Port mir hilft, nicht mehr so oft gestochen zu werden. Die nette Anästhesistin, hatte sich schön mit mir unterhalten und mich somit ein wenig abgelenkt. Im Allgemeinem dauerte der Eingriff nicht lange und ich konnte wieder auf das Zimmer, habe auch gleich eine Tasse Kaffee bekommen und was essen konnte ich auch denn ich hatte seit dem Vortag nichts mehr gegessen. Man muss nüchtern zu dem Eingriff kommen. Eine dreiviertel Stunde später konnte ich dann abgeholt werden und nach Hause. Die Schulter tut etwas weh ist aber aus zu halten, immer hin steckt da jetzt ein Fremdkörper drin.

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27.09.09

Port-Implantat (2)

Heute ist es nun so weit, in ca. 2 Stunden wird mir das Port gelegt. Ich hoffe das dann am kommenden Donnerstag und Freitag alles gut läuft mit den Infusionen. Ansonsten geht es mir gut, im vergleich zu anderen Bedroffnen Frauen. Ich geniese jede Minute Sonne, gehe viel Spazieren und ich denke das braucht der Körper.
Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die neue Woche, und ärgert euch nicht so viel denn viele Streitigkeiten haben keinen Sinn, es gibt wichtigeres im Leben, denn das man ein Leben hat.

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25.09.09

Ärger mit der Krankenkasse

Oh man, wenn wir noch einmal mit einer Krankenkasse telefonieren müssen, bekommt der /die am anderen Ende ein haufen Frust ab.
Tage lang telefoniert man hin und her, und Bayern scheind wirklich in allem Extrawusrt zu sein. Für eine Kassenperücke (die heut zu tage sehr gut verarbeitet sind) gibt es in der Regel von der AOK eine Zuzahlung von 360,- € und das Bundesweit, warum Bayern nicht? Ich finde das so zum Kotzen (sorry für den Ausdruck), man ist eh nervlich nicht so gut beieinander wegen den ganzen Behandlungen und muss sich noch mit den Kassen anlegen.

Meine GroßeFrage ist nun:"Ist die AOK Bundesweit gleich, oder regelt die AOK ihre Angelegenheiten Regionsbedingt?" 

Man kommt sich als Patient richtig verarscht vor, und vor allem was ist mit den 100,- € differenz wenn eine AOK 360,- und die andere nur 260,- € zahlt?

Das es von Kasse zu Kasse unterschiede gibt ist mir bewusst, aber das es innerhalb einer Gesellschaft solche riesen Unterschiede gibt ist schon Hammer.
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24.09.09

Zur Perücke

möchte ich dann auch noch was sagen, wir kamen in diesen Raum und ich dachte oh mein Gott das kann ja wohl nicht war sein die sieht ja scheiße aus, Leute lasst euch echt nicht von den ersten Eindruck hinreisen und geht wieder.Ihr werdet es bereuen! Schnell hatten wir dann eine gefunden die UNS gefallen hat die einigermaßen gut aussah, dann kann die Beratung rein und sagte uns das sie gestern eine ganz tolle Perücke verkauft hat, von der sie total begeistert ist und ging gradewegs auf die zu die wir so schrecklich fanden. Was soll ich sagen sie setzt meiner Maus das "Ding" auf und wau sah das gut aus ich war hin und weg, das ist meine süße mit einer super süßen neuen Frisur HAMMER! Dann wollten wir aber die Perücke mal aufsetzen lassen die uns von Anfang an gefallen hat, sorry Schatz das ich so lachen mußte, sie sah aus wie eine alte Oma das war garnicht meine Maus. Deshalb rate ich jedem laßt euch beraten ihr werdet es nicht bereuen. Ich freue mich schon auf den Tag wo wir wieder da hin fahren um sie abzuholen, jetzt bitte nicht falsch verstehen, die Kopftücher sehen auch super aus, aber jeder auf der Straße dreht sich rum guckt blöd und das macht mich sauer das Menschen so Doof sein können.

Ist schon verrückt!!

Gestern waren wir im Friseursalon und ich habe Perücken anprobiert, da so eine Perücke sehr teuer ist, bekommt man einen Perückenschein von der Klinik wo man die Behandlung bekommt. Der Witz an der Sache ist, die Friseuse sagte, das wir aber spät damit kommen, in der Regel vor der ersten Chemo.
Das hat uns aber keiner gesagt, wenn wir nicht durch viele andere gehört hätten das es so was gibt, hätten wir nicht mal nach so einem Schein gefragt. In der Klinik sagte man uns am Tag der ersten Chemo bekommen sie den Taxischein (bei Krankenkasse einreichen zum abstempeln) und den Perückenschein (den beim Friseur abgeben, so fern das Geschäft selbst mit der Krankenkasse kooperiert) .
Also wer die OP hinter sich hat und weis ich bekomme Chemo gleich bei dem Aufklärungsgespräch zur Chemo (wenn möglich auch eher) diese Scheine verlangen.
Auch wenn man denkt man kommt mit den Tüchern und Hauben zu recht, sollte man sich den Schein geben lassen. Da ich über den Winter ohne Haare gehen werde, habe ich mich für eine Perücke endschieden, werde aber je nach Wetter auch weiterhin Tücher tragen weil ich mich an den Anblick gewöhnt habe und es auch gar nicht mal so schlecht aussieht.

22.09.09

Port-Implantat

Heute war nun das Gespräch wegen dem Portimplantat. Das Gespräch war kurz und schmerzlos, da wir keinerlei Fragen hatten. Da für bekommt man auch ein Aufklärungsblatt mit nach hause wo alle Informationen drauf stehen. Der Arzt wiederholt im wesendlichen das was dort abgedruckt wurde. Nun ist dann nächste Woche Montag termin.
Im Internet habe ich schon oft gelesen in letzter Zeit, das viele sehr zufrieden damit waren ein Port gelegt bekommen zu haben. Andere wiederum werden denken, warum soll ich mir so ein Fremdkörper einpflanzen lassen? Es ist jeden selber überlassen, und es sind einige Faktoren die da mit spielen ein Port zu implantieren.
Risiken gibt es überall, egal wie fordgeschritten die Medizin ist, eine Garantie das nichts passieren kann gibt es keine.

21.09.09

11 Tage schon

… geschafft, morgen geht es zu einem Gespräch in die Klinik, um mir ein Port legen zu lassen. Da ich schon bei der ersten Chemo mit dem legen von einer Kanüle Probleme hatte, mein rechter Arm war ganz schön zerstochen.

Da ich erst am Anfang der Chemo stehe, ist der Port für mich eine gute Lösung/Alternative zur Kanüle.

Körperlich geht es mir, verhältnismäßig gut, keine Übelkeit und kein Erbrechen auch dieses Gefühl zu viel getrunken zu haben ist weg. So ca. ab dem elften bis zwölften Tag werden dann auch die Haare anfangen aus zu gehen, muss aber nicht unbedingt so sein ist Abhängig von der Chemo und wie man sie verkraftet. Ich habe die Haare schon rappel kurz, da wird das nicht so schlimm, habe schon in vielen Foren gelesen das die Frauen ihre Haare am Morgen in den Händen hatten oder auf dem Kopfkissen liegend, das wollte ich mir ersparen, und ich kann es nur empfehlen die Haare vorher zu kürzen vielleicht so wie ich in Etappen, da meine Haare lang waren, viel mir dann der Igelschnitt nicht mehr so schwer.

Mittler weile habe ich auch endlich, die Informationen die ich wollte zum Beispiel die Ernährung man hört ja viel, das verschiedene z.B. kein Fleisch (rotes Fleisch) mehr mögen, das man kein frisches Obst essen soll, und so weiter.

Ich finde nur schade das man solche Infos erst zusammen tragen muss, und sie nicht von Anfang an mit erhält, wenn fest steht man bekommt eine Chemo.

18.09.09

Ich werde diesen Weg mit dir gehen!!

Es macht mich so stolz, wie du das bis jetzt schaffst. Klar ist es für mich auch nicht leicht den Menschen den man liebt so leiden zu sehen, wie gerne würde ich dir viel mehr abnehmen.
Manchmal denke ich, das was ich mache einfach nicht genug ist. So gerne würde ich noch viel mehr für dich machen, aber was? Was kann ich noch machen? Klar, da sein werde ich immer für dich, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Neben dir sitzen bei jeder Therapie, dir die Hand halten, dir Tee kochen dich in den arm nehmen dich wärmen wenn dir kalt ist, dir zu hören, aber ist das wirklich alles was ich für dich machen kann?
Nein Maus das ist keine frage an dich diese frage stelle ich mir, weil wie ich schon sagte ich dir gerne alles abnehmen würde. Aber da das nicht geht werde ich jede Minute am Tag dir alle wünsche von den Augen ablesen, alles tun das es meinem Schatz gut geht soweit dies möglich ist. Ich liebe Dich Maus!

... heute genau eine Woche

Heute vor einer Woche bekam ich die zweite Infusion, es gibt Tage an den fühle ich mich fast als wäre überhaupt nichts mit mir, dann sind wieder Tage dabei in denen es einem nicht so berühmt geht (eine 80 jährige ist nichts dagegen), aber im großen und ganzen muss ich sagen, kann man es ertragen.
Ich denke es kommt auch auf einen selber an, geht raus an die frische Luft, sucht euch eine Beschäftigung, da werden einige sagen "ich kann doch nichts", das stimmt so nicht, denn wenn man es nicht versucht kann man nicht wissen ob man etwas kann. Eins kann man auf alle Fälle so fern man es in der Schule gelernt hat lesen und schreiben.
Schreibt auf was euch beschäftigt, was ihr so den lieben langen Tag macht, wie es euch geht, u.s.w. jeden Falls nicht den Kopf in den Sand stecken, es liegt an euch (auch an der Medizin) wie schnell und ob ihr gesund werdet.
Vor allem versteckt euch nicht, selbst wenn die Haare ausgefallen sind, ihr müsst daran denken das es vielen andern Frauen auch so geht.

Lasst es zu das eure Nächsten an eurem Leben teil haben.

16.09.09

..... noch mehr Fragen....

Die nächsten Fragen kommen auch schon:

- Was verwende ich "wenn" die Schleimhäute in Mitleidenschaft gezogen werden?
- Welche Schleimhäute sind betroffen?
- Was brauche ich an Pflegemitteln, welche sollte ich meiden?
- Was machen bei Übelkeit und Erbrechen?
- Haarausfall was tun?
- Wie komme ich zur Behandlung (Ambulant oder Klinik) wer zahlt das Taxi?

Auf diese Fragen musste ich nach Antworten suchen. Auch habe ich viel von anderen erfahren was man bei der Aufklärung nicht erzählt bekommt oder nur sporadisch.
Natürlich ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich wie ein Körper auf die Chemo reagiert, aber man sollte wenigstens als betroffner wissen wie man sich in diesem Zeitraum am besten Pflegt und welche Produkte man nehmen kann/darf.

Kleine Liste

- Salbeitee bei Übelkeit und bei Beeinträchtigung der Mundschleimhäute
  - Kamille geht auch (das bevorzuge ich, denn der Salbei ist gewöhnungsbedürftig)
- eine weiche Zahnbürste und milde Zahncreme (einfach mal in der Apotheke frage)
  - wenn es ganz schlimm kommt Wattestäbchen für die Zahnreinigung verwenden, oder noch besser vor ersten Chemo zum Zahnarzt und mit ihm einen Pflegeplan anfertigen
- um die Haut weich und geschmeidig zu halten kann man Babyöl verwenden (ist auch für die Kopfhaut gut wenn die Haare weg sind), oder allgemein rückfettende Salbe verwenden

Also was das Essen angeht, da macht jeder bestimmt seine eignen Erfahrungen, Richtungweisend kann man nur sagen, esst wo nach ihr Appetit habt und was euch schmeckt. Bei frischen Früchten und Fruchtsäften scheiden sich die Geister, aber man sollte sie wirklich meiden vor allem wegen der Schleimhäute. Ganz wichtig keine Zitrusfrüchte und auch keine Scharfen Lebensmittel (wegen dem Magen).
Esst mehrere kleiner Mahlzeiten am Tag, dann geht es auch dem Magen einiger maßen gut. Die anfängliche Übelkeit, so sagt man verfliegt, ich kann aber nur für mich sprechen und bei mir ist sie immer noch da, zwar nicht mehr so schlimm wie am Anfang (unmittelbar 1 bis 3 Tage nach der Chemo) aber erträglich. Auf keinen Fall aufhören zu essen, der Körper braucht Ballaststoffe. Und sollte es schlimm bleiben mit dem Arzt sprechen.

Was tun? .. die Fragen kommen erst nach und nach

Eine Flut von Prospekten und Internetseiten

Es ist schon alles sehr verwirrend, man bekommt eine Diagnose wenn man Glück hat einen Arzt der Verständnis hat und einem alles gut erklärt. Aber nach all dem Fachchinesisch was ich mir in den letzten Wochen erklären lassen habe, komme ich erst mals zum nachdenken.
Man bekommt auch Prospekte, und darf sich selber durchlesen was da drin steht, ja nur wirklich steht da nicht drin was ich wissen möchte. Das es Selbsthilfegruppen gibt, und viele Internetseiten die man durch stöbern kann, das eine Prospekt spricht von Frauen vor den Wechseljahren und was sein kann und was nicht.
Wenn man nicht selber Fragen stellt bekommt man keine Antworten, aber nach langer Suche im Net habe ich doch eine Seite gefunden die mir erklärt was Brustkrebs ist, wie man es behandeln muss/sollte, über OP, Chemo, Bestrahlung und Terapien, vorallem Aufklärung über Nebenwirkungen die auftreten können aber nicht müssen.
Ich bin auch über Seiten im Internet gestolpert, da fragt man sich ob das wirklich Ärzte sind die da schreiben. Ich bin kein Mensch der alternative Heilmethoden  ablehnt, aber man sollte schon so viel Vertrauen zu seinem Arzt haben um auch der Schulmedizin zu vertrauen sonst braucht man überhaupt kein Arzt und kann sich gleich .. na ja.

Aber wer mehr wissen möchte sollte sich mal diese Seite ansehen. Brustkrebs Studien hier wird gut beschrieben was Brustkrebs ist und was man für Behandlungen erwarten sollte.



14.09.09

Vierter Tag

Nun sind schon 4 Tage seit der ersten Behandlung vorbei, mir geht es einiger maßen gut, bis auf die allgemeine Übelkeit und etwas Kopfschmerzen. Aber das sind wie man liest meist die ersten kleinen wehwechen.
Was interessant ist, wenn man sich so durch das Internet liest. Da Brustkrebs ja eigentlich wie eine Volkskrankheit ist (Krebs überhaupt) müsste es doch gute und ausreichende Informationen, zur Ernährung, zum Verlauf oder zu den Nebenwirkungen geben. Oder sagen wir anders, es gibt viel zu viele Informationen, wo bei viele da von auch nicht mal zu treffen oder nur Teilweise, auf alle Fälle ist es erschreckend was man so so liest.

Man bekommt gute ärztliche Unterstützung, während der Behandlung, sollte etwas nicht in Ordnung sein, kann man sich jeder Zeit an die Klinik wenden oder den behandelnden Arzt, ansonsten sollte man während der Chemo-pause tun worauf man Lust hat, raus gehen, schwimmen, man kann alles machen, nur eins sollte man nicht sich zurück ziehen.

Für solche Fragen gibt es auch antworten, aber wie ist das mit dem inneren ich? Gut man kann in eine Selbsthilfegruppe und reden, aber sein wir ehrlich interessiert mich wirklich was andere innerlich durchmachen? Nein, denn jeder Mensch ist anders einer benötigt eine Gruppe der andere nicht. Die Frage die mich innerlich beschäftigt ist doch, trotz Chemo und moderner Medizin kommt der Krebs wieder oder nicht, und wenn man dann noch Menschen in seinem Familienumfeld hat die daran verstorben sind, auch wenn es schon mehr als 10 Jahre her ist. Die Frage ist doch .."muss ich sterben". Ich glaube wer sagt er denkt nicht darüber nach lügt.

11.09.09

Tag 2 der Behandlung

Heute war dann Tag zwei der Behandlung. Mir ging es am Morgen auch wieder einiger maßen gut, konnte gut Frühstücken. Nach Einnahme der beiden Tabletten, kam das Übelkeitsgefühl wieder etwas raus, aber dieses mal nicht so schlimm.
In der Klinik angekommen, musste ich auch gar nicht lange warten. Das was ich heute bekam war so eine Art Spühlung, versehen mit Medikamenten für die Blase und den Magen. Weil die Chemo drotz guter Dosierung  aggresiv ist. Aber es hilft einem Gesund zu werden, denn die Chance geheilt zu werden ist in der heutigen Zeit viel besser, natürlich braucht es für eine Heilung auch bestimmte Voraussetztungen, denn eine 100 % Garantie gibt es nirgend wo.
Nun muss ich drei Wochen, bis zur nächsten Chemo warten, aber in dieser Zeit so ca ab dem 8 Tag nach der Chemo, gibt es einen Zeitraum in dem man sehr auf sich aufpassen sollte. In dieser Zeit, ist das Immunsystem des Körpers sehr geschwächt. Man sollte es vermeiden in größere Menschenansammlungen zu gehen, oder gar sich zu verletzten. Man sollte auch auf die eigne Körpertemperatur achten denn schon ab 37,5°C zählt es als erhöhte Temperatur. Aber außerhalb dieser Zeit sollte man machen wo rauf man Lust hat, um sich selber wohl zu fühlen und um sich damit auf zu bauen. Es wäre ganz falsch wenn man sich verkriecht.

An dieser stelle möchte ich einem Menschen ein ganz ganz dickes Dankeschön sagen, Sie ist jeden Tag für mich da, begleitet mich zu jeder Untersuchung, das gibt mir Kraft und Mut das alles zu schaffen. Ich weis das auch für sie es nicht leicht ist, weil man sich Hilflos vorkommt. Aber ich kann ihr sagen das, schon das da sein, mit einem Reden und mich einfach mal in den Arm nehem, gemeinsam Weinen eine große Hilfe für mich ist.

Das erste mal geschafft.

Eine seltsame Nacht habe ich vor der Infusion hinter mich gebracht, kaum geschlafen weil einem Tausend Gedanken durc den Kopf schießen.
Denn auf eine Art helfen die Medikamente (Chemo) weil sie auf einen Zugeschnitten werden, auf der anderen Seite greifen sie auch schnell wachsende Zellen an wie Rückenmark, Blutkörperchen und Haarzellen. Da macht man sich so seine Gedanken.
Auf alle Fälle war es erst einmal noch ein kleiner Marathon im Krankenhaus. Zuerst wird Blut genommen und gleich der Zugang für die Infusion gelegt. Das Blut wird in das Labor geschickt und sofort untersucht, damit die Apotheke gleich das Medikament zusammen stellen kann. So wird individuell für jeden Patienten die perfekte Mischung zusammen gestellt, aber zu vor muss noch eine Stelle angelaufen werden.
Für mich ging es dann weiter zum EKA und zum Echokartiogramm, hier bei wird das Herz untersucht. Das ist sehr wichtig das dass Herz gut schlägt und kräftig ist, da auch die Herzwände in mitleidenschaft gezogen werden. Diese Untersuchung wird auch regelmäßig wiederholt, um gegebnen Falls die Medikamentenzusammenstellung zu ändern. Dann ging es wiederc in die Ongologie, wo noch ein Ärztegespräch und eine Körperuntersuchung statt fand. Ganz wichtig ist vor beginn der Chemo sollte die Narbe der Brust-OP gut verheilt sein.
Dann ging es los, zuerst wird eine kleine Flasche mit ca. 100 ml angehängt das ist ein Medikament um die bessere Verträglichkeit der Chemo zu gewährleisten. Dann kam der erste 1000 ml Beutel mit Kochsalzlösung und dem ersten Medikament für die Chemo. Bist das durchgelaufen war gingen knapp 2 Stunden dahin. Auf alle Fälle muss man viel Zeit einplanen. Aber schön ist in dieser Zeit, wird man schön versorgt mit Essen und Trinken und man kann Fernsehen um die Zeit besser zu überbrücken, sogar ins Bett hätte ich mich legen können.
Da die Infusionen 10 Grad kälter sind als die Körpertemperatur ist, fängt man schnell an zu frieren, aber da für bekommt man eine Decke.
Nach diesem Beutel kamen erst wieder ein kleinerBeutel mit einem Verträglichkeitsmedikament, dann zwei Spritzen gefüllt mit roter Flüssigkeit, die Ärztin sagte, sie nennt es Gummibärsaft. In der Regel merkt man nicht wie das Mittel gespritz wird da es auch über den Zugang gegeben wird, mein Unglück ist das meine Venen sehr dünn und da durch sehr empfindlich sind.
Aber auch das habe ich geschaft, nun noch einmal ein Beutel mit 1000 ml, dann war es für das erste mal fast geschaft. Bei soviel Flüssigkeit die einem zugeführt wird kann es sein das man sehr oft auf Toilette muss.
Zu hause ging es mir dann gar nicht so gut, Übelkeit wie irre, ich konnte mich nicht legen weil immer wenn ich meinen Magen irgend wie zusammen drückte auch unbewusst, hatte ich das Gefühl ich müsste jetzt ganz schnell auf das Klo, ich glaube es wäre besser gewesen wenn ich das häötte gekonnte oder zumindest mal richtig Aufstoßen, aber beides ging nicht. Man wird aber vom Krankenhaus mit Medikamenten für zu Hause versorgt. Aber erst gegen Abend kurz vorm Schlafen habe ich dann ein Zäpfchen genommen, das machte Müde und nahm auch die Übelkeit, so hatte ich eine einiger maßen gute Nacht. Wie das bei mir dann so ist wenn ich Tagsüber nicht so oft auf die Toilette muss kommt das Nachts, vorallem bei der Ganzen Flüssigkeitszufuhr Tagsüber. Wie heißt es so schön, was rein geht muss auch wieder raus.

09.09.09

Jetzt sind sie ab.

Es ist schon ein komisches Gefühl sich jetzt über den Kopf zu streichen. Am Anfang hatte ich etwas angst die Haarschneidemaschine an zu setzten. Aber nach dem ersten Schnitt war es nicht mehr so schlimm, und irgend wo musste ich auch innerlich lachen als ich mich so ohne Haare gesehen habe.
Eine gute Freundin sagte zu mir, das ist jetzt auch ein Abschnitt deines Lebens, der dir damit zeigt du kämpfst. Denn ohne Chemo kommt der Krebs wieder. Die Haare wachsen wieder nach, und wenn das alles vorbei ist, werden Tage kommen an denen man sogar darüber lacht.
Aber ich denke die Ärzte haben recht, es wird für eine Frau schlimmer sein wenn sie morgends auf wacht und hat Haare auf dem Kissen liegen oder beim Kämmen in der Bürste.
Morgen bekomme ich die erste Chemo, wie der Tag abgelaufen ist werde ich dann hier nieter schreiben.

05.09.09

Bald ist es soweit

Am kommenden Donnerstag beginnt für mich die erste Chemo. Aber vorher werde ich mir die Haare abnehmen lassen. Selbst mein Arzt hat gesagt das es besser ist das vorher zu tun, das es nicht so schön wäre wenn man morgends aufwacht und die Haare auf dem Kissen liegen, oder man sie beim Kämmen in der Bürste hat. Etwas mulmig ist mir schon, ich werde versuchen den ersten Schnitt selber zu machen. Sollte ich es nicht können habe ich einen lieben Menschen an meiner Seite, die mir in allem bis jetzt sehr geholfen hat. Auch für sie ist es schwer.
Eine schöne Kopfbedeckung habe ich mir auch schon gekauft, und siehe da ich denke sowas kann ich mir selber nähen.

26.08.09

Gedanken

Jetzt wo die Haare kürzer sind wird mir immer mehr bewusst das sie bald nicht mehr sind. Oky sagen viele es sind nur Haare die wachsen nach, aber irgendwie geht es gar nicht um die Haare, trotz dass sie ein Teil von mir sind.

Es gibt so viele Fragen mit dem Wort warum, die einem keiner beantworten kann. Ist es falsch nach dem „Warum“ zu fragen.

Mir geht es eigentlich körperlich sehr gut, die Narben werden verheilen, aber man ist innerlich so aufgewühlt das man Tagsüber versucht alles was damit zu tun hat zu verdrängen, was vielleicht auch gar nicht so verkehrt ist, was bringt es mir darüber zu reden immer und immer wieder, das warum bleibt.

Es wird vieles was man hört, so unwirklich und lächerlich. Die Menschen streiten, zanken sich bringen sich gegenseitig um, und was weis ich noch alles. Keiner versucht das zu schätzen was er hat sein Leben.

Seit Nächten steht hier ein Stern am Nachthimmel, ein einziger strahlend hell, mag es kitschig klingen für den ein oder andern, aber er gibt mir Ruhe und Zuversicht, Hoffnung auf einen guten Ausgang der Behandlung.

Aber wenn es für mich schon so unbegreiflich ist wie mag es dann erst für meinen Schatz sein, sie war jeden tag im Krankenhaus, wird mich auch durch meine Behandlung begleiten. Wie mag es anderen Menschen in so einer Situation sein?

23.08.09

Wieder zu Hause

Nach so einigen Krankenhausaufendhalten die ich bis jetzt hatte, war dieser der schlimmste. Ich kenne es eigendlich so, das man sich um Kranke kümmert vor allem wenn man eine OP hinter sich hat. Es mag sein, das dass Personal in Krankenhäusern reduziert wurde, aber da für kann ein Patiend nichts. Jeder hat in seinem Beruf mal einen schlechten Tag, aber wenn ich mir den Beruf der Krankenschwester aussuche, muss ich doch wenigstens versuchen dem auch gerecht zu werden. Man ist nicht freiwillig Krank, und ein freundliches Wort wie zum Beispiel "Guten Morgen" oder "Guten Tag" aber auch ein lächeln hilft einem Kranken Menschen. Es gibt auch Ausnahmen die sich sehr um die Patienden kümmern, sie machen keinen Unterschied zwischen Kassen und Privat, leider sind diese Ausnahmen an einer Hand abzähl bar. Haben die Zeiten sich wirklich so stark verändert, denn aus meinen früheren Krankenhausaufendhalten kenne ich so ein abweisendes Verhalten nicht. Ich möchte auch nicht alle Krankenschwestern in einen Topf werfen, nur meiner Meinung nach, sollte man sich bei der Berufswahl zweimal überlegen Krankenschwester zu werden wenn man keinen oder kaum Bezug zu andern Menschen hat/kennt. Denn Krankenschwester zu sein ist kein Beruf sondern eine Berufung, und einige sollten sich an denn Sinn des Berufes zurück erinnern. Was die ärztliche Kombitenz angeht, konnte ich mich nicht beklagen. Von Anfang an wurde jeder weitere Schritt ausführlich mit mir besprochen, und auch so das man es als Leihe versteht.
Na ja, über das Essen im Krankenhaus braucht man glaube nichts zu sagen, zu Hause schmeckt es immer besser.

22.08.09

Gedanken die einem im Krankenhaus kommen

Die OP habe ich gut überstanden, aber eins bleibt immer im Kopf "die Angst". Am schlimmsten ist es Nachts, man hat zwar noch andere im Zimmer liegen, ist aber für sich allein.

Die Tränen kommen Nachts,
wenn sie keiner sieht.
Die Tränen kommen Nachts,
wenn alles sich im Schlafe wiegt.
Die Tränen kommen Nachts,
damit kein Freund nur ahnen kann wie es mir geht.

Mann braucht sich nicht zu schämen, es ist wichtig Emotionen raus zu lassen.

Was ist das da?
Es schleicht sich ohne Vorwarnung mit Tücke, mit List, und setzt sich dann irgend wo an dir fest.
Man mergt es nicht, und trotz dem ist es da, es Nistet sich ein, und wuchert sich ganz groß.
Es ist ein Wort, doch wenn man es hört, ist die Angst die einen befällt ganz groß. Man hat es bestimmt schon des öfteren gehört, und fragt sich, ist es jetzt mir passiert?
Es macht nicht halt, weder vor Groß noch Klein, aber man kann es stoppen und das nicht allein.
Es ist ganz wichtig, vorallem wenn es schon oft in der Familie vorgekommen ist, zwei mal im Jahr einen Arzt auf zu suchen.

16.08.09

Tagebuch

Mir ist es bestimmt wie vielen gegangen, man geht Duschen wäscht sich gründlich und plötzlich etwas komisches an der Brust was man vorher gar nicht so wahr genommen hat. Ich denke jede Frau fühlt das anders, deswegen kann ich nur für mich sprechen. Da meine Mutter an Brustkrebs im Alter von 44 Jahren gestorben ist, schwirren einem die verwirrend sten Gedanken durch den Kopf was ist wenn?? Ich bin jetzt 41 Jahre, also in ungefähr dem Alter als auch meine Mutter erkrankte.

Der Gang zum Frauenarzt fällt einem dann besonders schwer, aber in dieser Situation ist es ganz wichtig das man einen Menschen an seiner Seite hat, der einen unterstütz und Mut zu spricht egal wie die Untersuchung ausgeht.

Ja die Untersuchung hat einen Knoten ergeben, der nicht gerade klein war aber gut beweglich, was das auch immer heißt, denn im Kopf hat man das Wort Knoten was man sofort mit Krebs in Verbindung bringt.
Eine Mammographie sollte noch mehr Aufschluss geben, aber was hier bei Zählt sind wieder das bange warten, wenn man Glück hat bekommt man man gleich einen Termin der die Wartezeit auf das Ergebnis etwas verkürzt. Die Mammographie hat im Prinzip das selbe ergeben wie die Ultraschall Untersuchung bei meinem Frauenarzt, für mich in dem Sinne nichts neues und ich war noch keinen Schritt weiter, ist es nun Krebs oder nicht?

Wieder zu meinem Frauenarzt mit dem Ergebnis der Untersuchung, sowohl mein Frauenarzt als auch mein Radiologe sind der Meinung es müsse um zur genaueren Abklärung vor einem Eingriff ein Kernspin gemacht werden. Also nach hause und eine weiteren Termin gemacht. Aber da kam jetzt der Hammer, die gute Dame am anderen Ende der Leitung fragte erst einmal ob schon eine OP, eine Gewebeprobe (Punktion), eine Bestrahlung oder alles zusammen erfolgt ist. Da sind uns erst einmal tausend Fragezeichen aufgegangen. Der Grund warum sie das fragte ist, die Krankenkasse übernimmt nur in vorher genannten Fällen die Kernspinuntersuchung. Hat man diese nicht, kommen Kosten von ca. 1000 € auf einen zu.

Also wir ans Telefon und mit der Krankenkasse telefoniert, zuerst sagte man uns wo es sowas gäbe man wüsste nichts davon das dies die Krankenkasse nicht zahlt, aber man werde sich erkundigen.

Einen Tag später sind wir dann von der Krankenkasse informiert wurden das es richtig ist was man uns da erzählt hat. Da war der Schock groß, zumal wenn man sich die Foren der Brustzentren anschaut, das MRT zur Aufklärung bei tragen soll.
Es ist also ganz wichtig sich im Vorfeld genau mit seinem Arzt und der Krankenkasse auseinander zu setzten. Denn in nicht allen Fällen zahlt die Krankenkasse diese Untersuchung.